September 18, 2026 10:22 p.m. CEST

2. Bundesliga

Wolfsburg überrollt Darmstadt – Remis in Fürth


Aktualisiert am 18.09.2026 – 20:35 UhrLesedauer: 2 Min.

Jubel beim VfL Wolfsburg: Sie ließen keine Zweifel aufkommen. (Quelle: Swen Pförtner/dpa)

Gegen Darmstadt hat Wolfsburg nur anfangs Probleme und wird dann seiner Favoritenrolle gerecht. In Fürth gibt es keinen Sieger.

Der VfL Wolfsburg hat zum Auftakt des sechsten Spieltags in der 2. Fußball-Bundesliga einen deutlichen Sieg gefeiert. Gegen den SV Darmstadt 98 setzte sich der Klub aus der Autostadt mit 5:1 (2:1) durch. Dabei hielten die Gäste in der ersten Hälfte gut mit, das Wolfsburger 1:0 durch Alexander Bernhardsson (14. Minute) glichen sie durch Milan Smit (29.) aus. Noch vor der Pause ging der Favorit durch Robert Glatzel (40.) aber wieder in Führung. In Halbzeit zwei wurde es dann deutlich: Die „Wölfe“ stellten durch den zweiten Treffer von Bernhardsson (61.), Muhammed Damar (66.) und nochmal Glatzel (79.) den Endstand her.

Durch den Sieg springt Wolfsburg mit nun elf Punkten vorerst auf Tabellenplatz vier. Darmstadt bleibt mit vier Zählern Vorletzter. Im Parallelspiel trennten sich Greuther Fürth und der 1. FC Magdeburg 1:1.

VfL Wolfsburg – SV Darmstadt 98

Zuletzt hatte der VfL am 14. Januar noch zu Bundesliga-Zeiten ein Heimspiel gewonnen – mit 2:1 gegen den FC St. Pauli. Überhaupt gab es in der Volkswagen Arena seit Januar 2025 nur vier Heimsiege in 38 Ligaspielen.

Dass auch das Spiel gegen Darmstadt und den ehemaligen VfL-Trainer Florian Kohfeldt zeitweise zu einer Zitterpartie werden sollte, war anfangs nicht abzusehen. Denn Wolfsburg begann sehr druckvoll und hatte durch Damar (13.) und einen Kopfball von Yannick Gerhardt (32.) Großchancen für mehr als nur ein Tor.

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Der überraschende Ausgleich fiel nach einem groben Patzer des dänischen Nationalspielers Joakim Maehle – und löste bei Spielern wie Fans in Wolfsburg eine große Anspannung aus. In der 39. Minute gab es sogar Pfiffe gegen die Heimelf, Darmstadt wurde immer mutiger – doch mitten in diese Atmosphäre fiel das 2:1 durch Glatzel nach einer Flanke von Bernhardsson.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte der VfL erneut Glück: Ein 25-Meter-Schuss des Darmstädter Verteidigers Patric Pfeiffer prallte nacheinander an den rechten und linken Innenpfosten (49.).

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