Verwirrung um XXL-Kader
Herzog: „Kloppo sucht den Wunderwuzzi“
18.09.2026 – 16:07 UhrLesedauer: 1 Min.
Jürgen Klopp nominiert für seine ersten vier Nations-League-Spiele als Bundestrainer gleich 44 Spieler – aufgeteilt auf zwei Aufgebote. Österreichs früherer Nationalspieler Andreas Herzog zeigt sich überrascht.
Andreas Herzog hat Jürgen Klopps erste Kadernominierung als Bundestrainer verwundert aufgenommen. Der frühere österreichische Nationalspieler bezeichnete das Aufgebot von 44 Spielern bei Sky Austria als „heftige Zahl“.
Klopp hatte am Donnerstag seinen ersten Kader vorgestellt und dabei einen in der DFB-Geschichte ungewöhnlichen Weg gewählt: 44 Spieler, aufgeteilt auf zwei Aufgebote für jeweils zwei Nations-League-Partien. Als Begründung nannte er die hohe Belastung der Profis und den Wunsch, möglichst viele Spieler kennenzulernen.
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Herzog sprach Klopp eine durchdachte Absicht nicht ab. „Er wird einen klaren Plan davon haben, was er von den einzelnen Spielern sehen will“, sagte Herzog bei Sky Austria. Wer alle Kandidaten einmal im Training und in Spielen beobachte, bekomme einen besseren Überblick, als wenn man sie nur in der Bundesliga verfolge.
Klopp bringt internationale Aufmerksamkeit
Trotzdem blieb Herzog skeptisch. Mit einem Seitenhieb auf die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ beschrieb er Klopps Vorgehen als „Kloppo sucht den Wunderwuzzi für die nächste WM“.
Herzog bestritt 103 Länderspiele für Österreich und lief in der Bundesliga unter anderem für Werder Bremen und den FC Bayern auf. Klopps Aufgebot hat auch in anderen Ländern Aufmerksamkeit erregt. So berichtete man unter anderem auch in England über das XXL-Aufgebot. Am 24. September muss sich die Auswahl im Härtetest in den Niederlanden erstmals beweisen.
