An der Börse wird man aus Fehlern klüger und am Ende auch wohlhabender – wenn man es richtig macht. Mit einigen einfachen Regeln steigen die Chancen auf langfristigen Erfolg.
Wer an der Börse langfristig erfolgreich sein will, braucht entweder viel Erfahrung oder zumindest einen guten Plan. Ersteres ist eine Frage des Durchhaltevermögens, denn wer ein erfahrener Anleger werden will, muss auch schmerzhafte Rückschläge verkraften. Selbst die berühmtesten Trader der Welt haben nicht selten mehrmals ihr gesamtes Vermögen verloren. Aber Fehler sind eine Lektion des Marktes. Man sollte aus ihnen lernen und sie in Zukunft vermeiden.

Zur Person
Daniel Saurenz ist Gründer von Feingold Research und bietet mit seinem Team seinen seit 2010 etablierten Börsenbrief an. Sein Fokus liegt auf Vermögensaufbau und aktivem Trading an der Börse. Den Börsenbrief finden Sie auf www.feingoldresearch.de und auf www.instagram.com/saurenz_finance.
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Money Management als Basis
Man kann aber auch mit Disziplin und einer klaren Strategie den Sprung aufs Parkett wagen und vermeidet so meist größere Verluste. Um es kurz zu machen: Risiken minimieren, Gewinne maximieren, lautet die Devise. Und das sogenannte Money Management ist der Schlüssel zum Erfolg.
Um sich im Dschungel des Kapitalmarktes zurechtzufinden, sollten einige Grundsätze verinnerlicht werden. Es wäre aber falsch, hier pauschale Empfehlungen zu geben. In schlauen Büchern liest man oft, nicht mehr als ein Prozent pro Trade zu riskieren. Ist der betreffende Anleger aber sehr risikoscheu, wird er schlaflose Nächte haben, während risikofreudige Naturen sinnlose Trades eingehen, weil ihnen die Börse so keinen Spaß bereitet.
Money Management muss also zur eigenen Persönlichkeit passen, jeder muss wissen, wo seine Schmerzgrenze liegt. Will man investieren, spekulieren oder nur aus Spaß ein paar Trades angehen? Welche Ziele werden verfolgt? Wie viel Zeit steht zur Verfügung?
Wer sich selbst kennt, wird vielleicht feststellen, dass ein Sparplan die bessere Lösung ist, während andere nur mit Hebelpapieren und mehr Risiko glücklich werden. Nur gelten natürlich für alle die gleichen mathematischen Regeln. Höchste Zeit, die bekannteste Vorschrift des Money Managements zu erwähnen: Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen.
Gewinnbringer behalten
Oft werden gute Wertpapiere zu früh verkauft und schlechte viel zu lange gehalten. Das Problem: Kleinere Verluste lassen sich leicht wieder aufholen, während größere Verluste sehr schwer zu verkraften sind. Wer nur zehn Prozent verliert, braucht einen Gewinn von gut elf Prozent, um den Rückschlag auszugleichen. Bei Verlusten von 50 Prozent ist hingegen eine Verdoppelung notwendig, was bereits extrem anspruchsvoll wird. Je kleiner die Verluste sind, desto besser stehen die Chancen, sie wieder aufzuholen. Wer nur kleine Rückschläge verkraften muss, setzt sich intensiver mit Fehlern auseinander und lernt daraus.















