24 Stunden lang
Warnstreik legt wichtige Terminals im Hamburger Hafen lahm
18.08.2026 – 01:28 UhrLesedauer: 1 Min.
Im Hamburger Hafen ruht seit der Nacht an vier Terminals die Arbeit. 24 Stunden lang wird gestreikt – der Grund liegt in einem zurückgewiesenen Angebot der Arbeitgeber.
Im Hamburger Hafen hat in der Nacht ein 24-stündiger Warnstreik begonnen. Das teilte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) mit.
Hintergrund sind Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft und dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). Verdi hatte das jüngste Angebot des Arbeitgeberverbands zurückgewiesen.
Warnstreik im Hamburger Hafen: Demo am Buchardkai geplant
Nach Angaben der Gewerkschaft betrifft der Warnstreik in Hamburg die vier großen Containerterminals des Hafens. Am Dienstag hat Verdi um 9 Uhr eine Demonstration am Containerterminal Burchardkai geplant. Verdi hat zudem zu Warnstreiks in fünf weiteren Seehäfen aufgerufen.
Am Freitag war bekanntgeworden, dass Verdi ein Arbeitgeberangebot abgelehnt hat. Die Gewerkschaft stützte sich auf eine Befragung unter den Beschäftigten. Mehr als 6.100 Arbeitnehmer hätten sich daran beteiligt und die Mehrheit halte das Angebot des Arbeitgeberverbands nicht für ausreichend.
Tarifverhandlungen stocken nach abgelehntem Angebot
Die erste Verhandlungsrunde hatte im Juli in Bremen begonnen. Verdi fordert für die rund 11.000 Beschäftigten in den Häfen 8,2 Prozent höhere Stundenlöhne als bislang. Der Vertrag solle ein Jahr lang laufen.
Die Arbeitgeber, die vom Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) in Hamburg vertreten werden, hatten in der ersten Runde ein Angebot vorgelegt und dieses in der zweiten erhöht. Der ZDS bietet unter anderem einen Anstieg der Löhne um 5,1 Prozent bei einer Laufzeit von 19 Monaten.














