Newsblog zum Waldbrand in NRW
Bundeswehr rückt mit Panzern an – 1.800 Menschen in Sicherheit gebracht
Aktualisiert am 14.08.2026 – 08:16 UhrLesedauer: 2 Min.
In der Gemeinde Hürtgenwald brennt ein Wald. Die Politik ordnet die sofortige Evakuierung von mehr als 1.000 Menschen an. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Seit Donnerstagnachmittag brennen in der Eifel 25 Hektar Wald. Die Flammen breiten sich immer weiter aus – und bedrohen die Gemeinde Hürtgenwald nahe der belgischen Grenze.
Wie Hürtgenwald am Freitagmorgen erklärte, muss der Ortsteil Gey „sofort evakuiert“ werden. Etwa 1.800 Menschen sind von dieser Entscheidung betroffen. Verfolgen Sie hier die Entwicklungen im Newsblog.
Evakuierung in Hürtgenwald abgeschlossen
Die Evakuierung von Gey ist abgeschlossen. Wie eine Sprecherin des Kreises Düren mitteilte, haben alle Bewohner des Ortsteils ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Insgesamt leben in Gey 1.800 Menschen.
Bundeswehrpanzer fährt in Brandgebiet
Wie der WDR berichtet, ist ein Panzer der Bundeswehr in dem Waldbrandgebiet im Einsatz. Ein Sprecher der Polizei erklärte dem Sender, dass der Panzer den Einsatzkräften den Weg im Brandgebiet freiräumen soll. Insgesamt sind laut dem Sender aktuell mindestens 200 Einsatzkräfte vor Ort.
Waldbrand in NRW: Krisenstab in Düren einberufen
Der Waldbrand rückt weiter vor. Die Flammen seien nur noch 400 Meter von dem Ortsteil Gey entfernt, sagte eine Polizeisprecherin. Daürber hinaus bestätigt eine Sprecherin des Kreises der Deutschen Presse-Agentur, dass der Krisenstab des Kreises Düren einberufen worden ist. Dieser werde nun die aktuelle Lage und das weitere Vorgehen besprechen.
- Sieben Hektar betroffen: Waldbrand bei Plauen unter Kontrolle
Bereits gegen 2 Uhr hatte die Gemeinde erste Warnungen veröffentlicht. Menschen sollten die Bereiche Kleinhau, Gey und die L25 meiden. Die Flammen waren zu dem Zeitpunkt nach Angaben einer Polizeisprecherin nur gut 500 Meter vom Ortsteil Gey entfernt.
Der Brand breitete sich zunächst nicht weiter in Richtung der Häuser aus. Offenbar hat sich aber der Wind in der Nacht gedreht. Laut einem dem Bericht der „Bild“ schrillten in dem Ortsteil Gey schließlich die Sirenen.
Hubschrauber wirft am Abend Wasser ab
Auch ein Hubschrauber ist bei den Löscharbeiten im Einsatz und wirft noch am Donnerstagabend Wasser über dem Wald ab. Verletzte seien bislang nicht gemeldet worden, erklärte die Sprecherin. Die Brandursache ist weiter unklar.
