Ein Pilot an Bord
Hubschrauber stürzt im Erzgebirge ab
Aktualisiert am 14.08.2026 – 13:19 UhrLesedauer: 1 Min.
Bei Waldarbeiten im Erzgebirge stürzt ein Hubschrauber ab. Ob es Todesopfer gibt, ist noch nicht bestätigt.
Bei Kalkarbeiten zum Bodenschutz in einem Wald im sächsischen Erzgebirge ist ein Hubschrauber abgestürzt. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, war der Hubschrauber mit einem Piloten besetzt. Zum Zustand des Piloten machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Wie Kreisbrandmeister Falko Auerswald t-online erklärte, sei der Hubschrauber nach dem Absturz ausgebrannt. Das Feuer sei inzwischen gelöscht. Auch Feuerwehrleute aus Tschechien seien bei den Löscharbeiten im Einsatz gewesen.
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Der Vorfall ereignete sich gegen 10 Uhr in der Nähe des Bärenstein bei Sehmatal. Wie der MDR berichtet, soll der Pilot bei dem Unfall ums Leben gekommen sein. Die Regionalzeitung „Freie Presse“ schreibt, dass der Pilot den Hubschrauber vor dem Absturz habe verlassen können. Auerswald wollte beide Angaben nicht bestätigen.
Hubschrauberabsturz: Rauchsäule weithin sichtbar
Wie Sender und Zeitung unter Berufung auf Augenzeugen berichten, waren nach dem Unfall Rauchsäulen weithin sichtbar. Laut Polizei sind aktuell auch keine Informationen zu der Identität des Mannes bekannt.
Wälder werden üblicherweise gekalkt, um versauerte Waldböden zu neutralisieren. So soll das Bodenleben verbessert werden. Die Wälder im Erzgebirge sind vor allem wegen Luftverschmutzung durch die Industrie übersäuert.
Die Gemeinde Sehmatal liegt an der tschechischen Grenze. Sie hat etwas weniger als 6.000 Einwohner.
