Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
Wahlumfrage: Chance auf eine Koalition wächst
Aktualisiert am 21.08.2026 – 03:51 UhrLesedauer: 4 Min.
Im September findet in Mecklenburg-Vorpommern die Landtagswahl statt. Die Umfragen vor der MV-Wahl sehen die AfD vor den anderen Parteien.
Die neunte Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern (kurz: MV-Wahl oder MV-Landtagswahl) findet am 20. September 2026 statt. 19 Parteien stehen am Wahlsonntag auf dem Stimmzettel. Insgesamt stellen sich 313 Kandidatinnen und Kandidaten für einen Sitz im Schweriner Landesparlament zur Wahl.
Wahlberechtigt sind bei der MV-Landtagswahl 2026 alle Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft, die zum Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben. Weiterhin müssen sie nach dem Melderegister seit mindestens 37 Tagen ihren Hauptwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern haben und dürfen nicht durch einen Richterspruch vom Wahlrecht ausgeschlossen sein.
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Wahlumfragen in Mecklenburg-Vorpommern bilden Trend ab
Die Umfragen vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern geben zum Zeitpunkt der Erhebung nur Aufschluss darüber, welche Tendenz sich für die MV-Wahl 2026 abzeichnet. Eine genaue Prognose im Hinblick auf die Ergebnisse der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern lässt sich durch die Wahlumfragen allerdings nicht erstellen.
Vielmehr sind die Umfragen vor der MV-Wahl 2026 eine Momentaufnahme, die zum großen Teil zeigt, wie die Parteien bei Themen punkten, die zu dem Zeitpunkt die politische Debatte bestimmen.
Umfragen für die MV-Wahl 2026 im Überblick
Vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern kommt es zu zahlreichen Veröffentlichungen von Umfrageergebnissen.
Eine aktuelle Umfrage des ZDF-„Politbarometers“ der Forschungsgruppe Wahlen zeigt, dass eine deutliche Mehrheit der Deutschen sich gegen eine AfD-geführte Landesregierung in Ostdeutschland ausspricht. 64 Prozent der Befragten würden es demnach negativ bewerten, wenn die AfD nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern das Amt des Ministerpräsidenten für sich beanspruchen würde.
Nach den Ergebnissen der Umfrage des ZDF-„Politbarometers“ lehnen 66 Prozent der Befragten in Westdeutschland einen AfD-Ministerpräsidenten ab. In den ostdeutschen Bundesländern fällt die Ablehnung mit 53 Prozent zwar geringer, aber immer noch deutlich aus. Bundesweit sprechen sich 23 Prozent für einen Ministerpräsidenten der AfD aus, während elf Prozent die Frage nach eigenen Angaben egal ist.
Laut der Umfrage sind 60 Prozent der Befragten der Überzeugung, dass eine AfD-geführte Landesregierung zu einer schlechteren Politik in dem jeweiligen Bundesland führen würde. Nur 17 Prozent glauben, dass sich die Politik verbessern würde – genauso viele erwarten keinen nennenswerten Unterschied.
Aktuelle Wahlumfrage in Mecklenburg-Vorpommern
Derweil wachsen der aktuellsten Insa-Umfrage zufolge bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern die Chancen auf eine rot-rot-grüne Koalition. Laut einer repräsentativen Befragung für den Neubrandenburger „Nordkurier“ für den 13. August würden SPD, Linke und Grüne zusammen auf 45 Prozent der Stimmen kommen.
AfD und CDU kämen zwar zusammen auf 46 Prozent. Allerdings schließt die CDU eine Koalition mit der AfD aus. Auch eine Koalition, die in irgendeiner Form die Linke beinhaltet, steht für die Christdemokraten derzeit nicht zur Debatte.














