Formel 1 in Italien
Verwirrung nach heftigem Crash von Ferrari-Pilot
06.09.2026 – 18:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Wenige Momente nach dem Start des Grand Prix von Italien verunfallt Charles Leclerc heftig. Danach herrscht Rätselraten – auch beim Fahrer selbst.
Die 3. Runde auf dem Autodromo Nazionale Monza: Leclerc wird in der Parabolica auf dem Kurs von McLaren-Pilot Oscar Piastri unter Druck gesetzt – und fliegt plötzlich ab. Der Monegasse verliert komplett die Kontrolle über sein Auto, das Heck des Ferrari schlägt aus, Leclerc kracht heftig in die Streckenbegrenzung.
Glück im Unglück: Leclerc stieg direkt danach unverletzt, aber doch sichtlich angeschlagen aus, deutete auf sein Gesicht, wurde direkt ins Medical Center zu weiteren Untersuchungen gebracht.
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Das Rennen war da schon längst mit einer Roten Flagge unterbrochen. Die Streckenbegrenzung wurde bei dem Einschlag stark beschädigt, musste erst repariert werden. Wenig später meldete das Team: „Charles hat die Streckenklinik verlassen. Er ist okay.“
Kurios dabei: Die genaue Ursache für den Unfall blieb noch unklar, auch das Sky-Kommentatorenduo aus Sascha Roos und Ex-Fahrer Ralf Schumacher konnte nur einige Vermutungen anstellen, beispielsweise hätte es ein Reifenproblem gewesen sein können. In Wiederholungen der Szene war dazu ein ungewöhnliches Geräusch hörbar.
„Es geht mir gut, ich habe hier und da etwas Schmerzen, aber in ein paar Stunden wird das schon besser“, sagte Leclerc bei Sky. Und hatte auch selbst keine Erklärung für den Unfall. „Ich war auf dem Gas, es hat sich etwas komisch angefühlt, dann habe ich noch etwas Gas gegeben, und das Heck ist ausgebrochen“, erklärte der 28-Jährige. „Wir müssen uns das alles genauer anschauen.“ Er wiederholte: „Das hat sich komisch angefühlt.“
So wurde das mit Spannung erwartete Heimrennen zum Debakel für die „Scuderia“ – Leclercs Teamkollege Lewis Hamilton wurde abgeschlagen hinter der Spitze Sechster.
