Formel 1 in Singapur
Verstappen-Gala zum Sieg – Deutscher überrascht
Aktualisiert am 11.10.2026 – 16:03 UhrLesedauer: 3 Min.
Für den viermaligen Weltmeister wird es ein eintöniges Rennen. Dahinter aber bleibt es bis zum Ende spannend. Und Nico Hülkenberg feiert ein Erfolgserlebnis.
Mit einem Start-Ziel-Sieg ist Max Verstappen zu seinem zweiten Saisonsieg in der Formel 1 gefahren. Der Niederländer gewann den Großen Preis von Singapur und krönte damit sein perfektes Rennwochenende – Verstappen hatte zuvor den Sprint gewonnen und sich auch die Pole Position gesichert. In seinem 250. Rennen war es dazu der 73. Sieg für den Red-Bull-Piloten.
Zweiter auf dem Marina Bay Street Circuit wurde Charles Leclerc (Ferrari) vor dem WM-Führenden Kimi Antonelli (Mercedes). Der Italiener machte trotz Problemen mit seinem Mercedes einen weiteren großen Schritt in Richtung seines ersten Titels: Weil George Russell, der nach einem Motorwechsel von Platz 19 startete, im zweiten Silberpfeil nur Neunter wurde, baute Antonelli seinen Vorsprung in der Gesamtwertung aus.
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Antonelli führt nun mit komfortablen 102 Punkten vor Russell. Laut derzeitigem Rennkalender sind noch sechs Grand Prix zu absolvieren. Verstappen liegt 119 Zähler hinter der Spitze, die Aufholjagd kommt wohl zu spät. Aus deutscher Sicht überraschte Nico Hülkenberg positiv – der Audi-Pilot fuhr auf Platz acht.
So lief das Rennen:
Verstappen ging mit einer mächtigen Portion Selbstvertrauen in sein Jubiläumsrennen, zu stark hatte er sich in den Sessions zuvor präsentiert. So auch in der Qualifikation, bei der er sich seine erste Pole Position in Singapur und die 50. seiner Formel-1-Karriere gesichert hatte. Der Niederländer sei „eindeutig dominierend“, sagte Mercedes-Boss Wolff nach der Zeitenjagd.
„Der wichtigste Teil ist der Start“, betonte Verstappen vor dem Rennen, dieser könne für ihn „nicht schlechter“, sondern „nur besser“ werden. Im Sprint hatte er – wie schon zuletzt in Malaysia – schließlich schnell Platz eins verloren, das sollte sich nicht erneut wiederholen. Bei Temperaturen um die 30 Grad und ohne den befürchteten Regen schien Verstappen dann tatsächlich wieder die Führung zu verlieren, Leclerc war in seinem Ferrari schon auf gleicher Höhe. Doch der Niederländer behauptete auf der Bremse seine Position.
Von den Top sechs setzte lediglich der auf Platz drei gestartete Hamilton auf Mediums statt Softs, und in der Anfangsphase bekam der Rekordweltmeister viel Druck von Antonelli zu spüren. Doch weil auf dem Stadtkurs Überholmanöver eine Seltenheit sind, blieben Positionswechsel in den ersten Runden aus.














