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4.000 Jahre alt

USA: Zoll stellt Millionen-Statue sicher

02.10.2025 – 18:26 UhrLesedauer: 1 Min.

Bild der beschlagnahmten Statue: Laut Schätzungen ist sie mehrere Millionen Euro wert. (Quelle: Maryland Department of Justice)

US-Behörden beschlagnahmten geschmuggelte ägyptische Antiquitäten im Millionenwert. Darunter eine 4.000 Jahre alte Kalksteinstatue.

US-Behörden haben geschmuggelte ägyptische Antiquitäten im Millionenwert sichergestellt. Das erklärte das Bundesbezirksgericht im US-Bundesstaat Maryland am Montag in einer Mitteilung. Demnach handelt es sich um insgesamt 14 Kulturgüter, darunter eine über 4.000 Jahre alte Kalksteinstatue, deren Marktwert auf bis zu sechs Millionen Dollar (5,1 Millionen Euro) geschätzt wird.

Die antiken Objekte waren zwischen August 2020 und April 2021 in mehreren Sendungen über US-Flughäfen ins Land gelangt und von Zollbeamten sichergestellt worden. Die Sendungen waren laut US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) irreführend deklariert – unter anderem als „Gartenfigur aus Stein“ oder Inneneinrichtung. Mindestens eine davon war an einen privaten Sammler in Edgewater im Bundesstaat Maryland adressiert.

Die nun vom US-Justizministerium eingezogenen Objekte stammen vermutlich aus den altägyptischen Ausgrabungsstätten in der Nähe von Gizeh oder Saqqara. Neben der Kalksteinstatue gehören auch Amulette, Steinfiguren und eine Vase zu dem Konvolut. Fachleute der US-Behörden haben die Echtheit der Artefakte bestätigt und ordnen sie der Zeit des Alten Reichs zu, also etwa zwischen 2700 und 2200 v. Chr.

Die endgültige Einziehung der Antiquitäten wurde durch das Bezirksgericht beschlossen und von US-Staatsanwalt Kelly O. Hayes gemeinsam mit Vertretern der Homeland Security Investigations und des National Targeting Centers bekannt gegeben.

Gegenüber dem Sender 7News erklärte Hayes, es handle sich um einen „wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Beseitigung geschmuggelter Kulturgüter aus dem US-Kunstmarkt“.

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