Zerstörung und Chaos in Italien
Urlaubsregion ruft den Notstand aus
27.09.2025 – 15:40 UhrLesedauer: 2 Min.
Schwere Regenfälle richten massive Schäden an, eine deutsche Touristin kommt in den Fluten ums Leben. Jetzt ruft die Regierung in der Lombardei den Notstand aus.
Tagelang hatten Unwetter die Menschen in Italien in Atem gehalten und zu massiven Schäden, Verletzten und einem deutschen Todesopfer geführt. Jetzt hat die Region Lombardei den Notstand ausgerufen, wie der italienische Rundfunk Rai meldet.
Regionalpräsident Attilio Fontana sprach am Freitag von „intensiven Phänomenen“, die die Region zwischen Como und Lecco heimgesucht hätten. Am 22. September, so Fontana, habe die Feuerwehr rund 400 Einsätze abarbeiten müssen. Allein in der Region Como gebe es durch die Unwetter 70 Menschen, die obdachlos geworden seien.
Video | Historisches Gebäude am Comer See überflutet
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Auch in der Region Venetien, insbesondere rund um Bibione, richteten die Unwetter Schäden an: In Lignano Riviera wurde ein 4-Sterne-Campingplatz teilweise evakuiert. Rund 2.300 Menschen waren auf dem Campingplatz „Pino Mare“ untergebracht, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Rund 30 von ihnen mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Urlauber wurden in Einrichtungen der Stadt untergebracht.
Fatale Auswirkungen hatten die heftigen Regenfälle für ein deutsches Paar auf einem Campingplatz in Spigno Monferrato. Die beiden wurden am Montagmorgen von der Flutwelle eines Flusses überrascht. Wasser drang in den Wohnwagen ein und das Gefährt setzte sich in Bewegung. Das Paar versuchte, zu Fuß zu fliehen. Der Mann konnte sich noch in Sicherheit bringen, doch die 64-Jährige wurde von den Fluten mitgerissen.















