Zwischen Hamburg und Bremen
Laster verliert Chemikalien: Wichtige Autobahn gesperrt
Aktualisiert am 17.09.2025 – 14:01 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Laster kracht gegen eine Mittelleitplanke und verliert seine Ladung. Als die Rettungskräfte ankommen, stufen sie die Gefahr sofort herauf.
Die A1 zwischen Hamburg und Bremen ist nach einem Lkw-Unfall am Mittwochmorgen in beiden Richtungen voll gesperrt. Wie die Autobahnpolizei mitteilte, krachte der Laster in Fahrtrichtung Osnabrück in die Mittelschutzplanke. Der Unfall ereignete sich gegen 2.30 Uhr zwischen Posthausen und Oyten.
Laut einer Sprecherin der Polizei hatte sich ein Reifen des Lkw während der Fahrt gelöst, der Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle über das Fahrzeug.
Bei der Kollision verteilte sich die Ladung des Lkw über die Fahrbahn. Es handelt sich um zwölf Tonnen Desinfektionsgranulat, das von der Feuerwehr als möglicherweise gesundheitsschädlich eingestuft wurde. Aus Sicherheitsgründen wurde daher auch die Gegenfahrbahn abgeriegelt.
Die Feuerwehr richtete einen Sperrkreis ein. Laut der Sprecherin haben die ersten Bergungs- und Reinigungsarbeiten begonnen. Gefahrgutspezialisten sind vor Ort.
Für Pendler hat der Unfall massive Auswirkungen: In Richtung Hamburg kann die Fahrbahn nach vorsichtiger Einschätzung der Polizei wohl am Vormittag freigegeben werden, in Richtung Osnabrück bleibt die Autobahn bis nachmittags gesperrt.
Bereits am Mittwochmorgen staute es sich laut ADAC mehrere Kilometer. Autofahrer mussten mit Wartezeiten von einer Stunde rechnen.
