Erstes Werk in den USA
VW streicht Stellen – Trump verkündet Milliardendeal mit Audi
25.10.2026 – 07:26 UhrLesedauer: 1 Min.
Audi will rund vier Milliarden Dollar in sein erstes US-Werk investieren und 4.500 Arbeitsplätze schaffen. US-Präsident Donald Trump sprach über die Pläne kurz vor den Kongresswahlen.
Der deutsche Autobauer Audi hat eine Milliardeninvestition in sein erstes US-Werk angekündigt. US-Präsident Donald Trump verkündete die Pläne kurz vor den Kongresswahlen, nannte allerdings einen anderen Zeitplan für den Baubeginn als der Konzern. „Der Bau eines riesigen Werks, das jährlich 200.000 Autos produzieren wird, soll bereits im nächsten Monat beginnen“, sagte der US-Präsident, dessen Partei gut eine Woche vor den Kongresswahlen am 3. November im Umfragetief ist.
Audi erklärte, dass durch das Werk etwa 4.500 Arbeitsplätze geschaffen würden. Zudem hieß es, dass der Baubeginn für das kommende Jahr geplant sei. Die Produktion soll demnach Anfang der 2030er-Jahre aufgenommen werden.
„Die geplante Investition unterstreicht ein langfristiges Bekenntnis zu den Vereinigten Staaten“, hieß es in der Audi-Mitteilung weiter. Sie ziele darauf ab, „Nordamerika neben Europa und China als dritte tragende Säule des globalen Produktionsnetzwerks von Audi zu etablieren“.
Volkswagen steckt wie auch andere deutsche Autobauer in der Krise. Die Verkäufe von Elektroautos nehmen zwar an Fahrt auf, die Gewinnmargen sind dort jedoch kleiner. Zugleich belasten die Zölle der US-Regierung und vor allem das wegbrechende Geschäft in China die Unternehmen. Volkswagen setzt in der Krise auf den Abbau zehntausender Stellen: Bis 2030 sollen bei Europas größtem Hersteller weltweit bis zu 100.000 der knapp 667.000 Jobs wegfallen, die meisten davon in Deutschland.















