August 16, 2026 9:00 a.m. CEST

„An den Haaren herbeigezogen“

Lieberknecht kontert pikante Aussage von Trainerkollege

16.08.2026 – 07:27 UhrLesedauer: 2 Min.

Torsten Lieberknecht: Er trainiert Lautern seit Ende April 2025. (Quelle: IMAGO/Susanne Hübner, Susanne Huebner)

Bereits vor dem Derby zwischen Kaiserslautern und Karlsruhe kochen die Emotionen hoch. Nach dem Spiel wird eine pikante Aussage gekontert.

Trainer Torsten Lieberknecht hat nach dem torlosen Remis zwischen seinem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC eine Aussage von seinem Gegenüber Maximilian Senft gekontert. „Es war für den Schiedsrichter mit Sicherheit kein einfaches Spiel – auch mit den Aussagen, die mein Trainerkollege vor dem Spiel getätigt hat, die an den Haaren herbeigezogen waren“, sagte er am Samstagabend nach dem hitzigen Südwest-Derby der 2. Bundesliga bei Sky.

Was war passiert? Karlsruhe-Trainer Maximilian Senft hatte bei der Pressekonferenz vor der Partie moniert, die Kaiserslautern-Profis würden „ganz schnell zu Boden gehen, eigentlich ohne jeglichen Kontakt“. Zudem hoffte er, dass sich Schiedsrichter Richard Hempel „diese Situationen sehr genau anschaut“, betonte Senft.

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Lieberknecht zeigte sich deshalb zufrieden mit der Schiedsrichterleistung, Hempel habe es „wirklich in beide Richtungen super gemacht, super gehandelt. Da gebührt ihm ein großes Lob“.

Verbale Auseinandersetzungen im Spiel

Im stimmungsvollen und mit 49.327 Zuschauern ausverkauften Fritz-Walter-Stadion waren die Pfälzer in der ersten halben Stunde die spielbestimmende und optisch überlegene Mannschaft. Der KSC fand danach aber besser in die Partie, die von rassigen Zweikämpfen und den einen oder anderen verbalen Auseinandersetzungen geprägt war. KSC-Stürmer Moritz Broschinski vergab die beste Chance, als er an FCK-Keeper Julian Krahl scheiterte.

Nach dem Auftaktremis in Wolfsburg wartet Kaiserslautern in der Liga weiter auf den ersten Saisonsieg. Am kommenden Freitag steht für den FCK aber erst einmal der DFB-Pokal an. Dann geht es für das Lieberknecht-Team im Derby auswärts gegen Waldhof Mannheim (ab 18 Uhr im Liveticker bei t-online). Karlsruhe muss parallel in Münster ran.

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