1. FC Köln
Kwasniok verrät: FC plant noch einen weiteren Transfer
29.01.2026 – 10:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Wird der 1. FC Köln vor dem 2. Februar doch noch einen Spieler verpflichten? Cheftrainer Lukas Kwasniok hat bestätigt, dass der FC in Gesprächen steht.
Zuletzt hatte sich der 1. FC Köln mit konkreten Aussagen zu weiteren Transferplänen im Januar zurückgehalten. Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler erklärte nach dem Spiel in Freiburg: „Wir schauen uns nach Qualität um“, aber, so Kessler weiter, er sei generell mit der Qualität des Kaders sehr zufrieden.
Aussagen, die in der Regel bedeuten, dass ein Verein nicht mehr auf dem Transfermarkt tätig wird, sich dennoch alles offenhalten möchte. Nun aber hat Lukas Kwasniok am Mittwoch die Tür für einen weiteren Transfer weit geöffnet. Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg bestätigte der 44-Jährige indirekt, dass der FC mit einem weiteren Spieler verhandele.
„Boah, ganz schwer, ich kann es ganz schwer einordnen“, begann Kwasniok zunächst zurückhaltend und meinte damit wohl, dass er nicht wisse, ob der geplante Transfer noch vor dem Ende der Transferperiode über die Bühne gehen könne. „Um ehrlich zu sein: Wir hätten nichts dagegen, wenn noch was passieren würde.“
Nach Jahmai Simpson-Pusey will der FC also sehr wohl noch einen weiteren Spieler verpflichten. Und laut Kwasniok könnte dies unmittelbar Auswirkungen auf einen anderen FC-Profi haben, der den Club dann wiederum noch verlassen könnte oder wie Kwasniok es ausdrückte, „dass sich was auf der Abgangsseite bewegt.“
Bislang hatte der FC neben Simpson-Pusey eigentlich noch einen weiteren Innenverteidiger verpflichten wollen. Diese Planung war zuletzt aber ins Wanken geraten, weil sich der junge Engländer als unerwartet schnelle Soforthilfe entpuppte und darüber hinaus Sebastian Sebulonsen – eigentlich Rechtsverteidiger – erstaunlich stabil in der Innenverteidigung aushalf. Zudem kehren Joel Schmied und Dominique Heintz zeitnah nach ihren Verletzungen zurück.
So könnte Kessler nun seine finanziell limitierten Ressourcen auf eine andere Position richten. Im zentralen Mittelfeld besteht durchaus Bedarf. Dort schwankten die Leistungen mehrerer Spieler zuletzt stark. Ebenso ist die rechte Seite im Mittelfeld offensiv spielerisch nicht auf derart hohem Niveau besetzt wie die linke Seite. Es wird also doch noch einmal spannend beim FC. Bis zum 2. Februar müssen die Geißböcke ihre Transferaktivitäten abgeschlossen haben.














