September 29, 2026 10:32 p.m. CEST

Newsblog zum Oktoberfest

Kokainverdacht: US-Tourist muss 30.000 Euro hinterlegen


Aktualisiert am 29.09.2026 – 18:49 UhrLesedauer: 63 Min.

Weißes Pulver auf einem Handrücken (Archivbild): Einen tatsächlichen Drogenfund bestätigte die Polizei nicht. (Quelle: Imago/Zoonar)

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Zwei Wochen Ausnahmezustand in München: Vom 19. September bis zum 4. Oktober findet am Fuße der Bavaria auf der Theresienwiese das 191. Oktoberfest statt. Auch in diesem Jahr werden wieder Millionen Besucher aus aller Welt erwartet.

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Dienstag, 29. September 2026

Schnupfgeräusche auf dem Klo: US-Tourist unter Kokainverdacht

Ein 41-Jähriger ist am Sonntagabend in der Käfer Wiesn-Schänke unter Kokainverdacht geraten. Wie die Polizei mitteilte, hatten Beamte gegen 23 Uhr auffällige Geräusche aus einer Toilettenkabine wahrgenommen. Nach Informationen der „Abendzeitung“ handelte es sich um Schnupfgeräusche, die bei den Zivilfahndern der Drogenfahndung den Verdacht auf Kokainkonsum weckten.

Als die Beamten den Mann beim Verlassen der Kabine kontrollieren wollten, habe sich dieser losgerissen und erheblichen Widerstand geleistet. Insgesamt fünf Polizeibeamte waren demnach nötig, um ihn zu fesseln. Die Beamten blieben unverletzt, der 41-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Der Tourist aus den USA wurde vorläufig festgenommen und zur Wiesnwache gebracht. Dort wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Er wurde wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung von 30.000 Euro wurde er wieder entlassen. Einen Kokainfund bestätigt die Polizei in ihrer Mitteilung nicht.

Faustschlag ins Gesicht: Mann liegt nach Wiesn-Streit im Koma

Nach einem Streit nahe dem Oktoberfest liegt ein 52-Jähriger aus dem Landkreis Freising im Koma. Wie die Polizei mitteilte, war der Mann am Montagabend mit mehreren Personen auf dem Oktoberfest. Gegen 23.45 Uhr geriet die Gruppe demnach außerhalb des Festgeländes am Bavariaring Ecke Pettenkoferstraße mit mehreren Unbekannten in Streit.

Einer der Unbekannten habe dem 52-Jährigen dabei so kräftig mit der Faust ins Gesicht geschlagen, dass der Mann zu Boden ging und mit dem Kopf ungebremst auf dem Asphalt aufschlug. Ein 21-jähriger Begleiter sei bei der anschließenden Auseinandersetzung ebenfalls durch einen Faustschlag ins Gesicht leicht verletzt worden. Die unbekannten Täter flüchteten.

Der 52-Jährige erlitt eine schwere Kopfverletzung und musste noch in der Nacht notoperiert werden. Aktuell liegt er im Koma. Wie schwer seine Verletzungen sind, lässt sich laut Polizei noch nicht abschätzen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Streit mit Festwirt: Kellner legen Arbeit nieder

Für den neuen Paulaner-Festwirt Lorenz Stiftl beginnt die zweite Wiesn-Woche mit einer Krise: Wie die „Abendzeitung München“ und die „Süddeutsche Zeitung“ berichten, soll ein Streit mit zwei Kellnern zu einem handfesten Streit und zwei Kündigungen geführt haben.

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