Wasserproben entnommen
Teneriffa-Strand schließt nach Fund von toten Fischen
Aktualisiert am 20.08.2025 – 15:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Strand auf Teneriffa bleibt vorerst gesperrt. Die Behörden untersuchen die Wasserqualität, bevor Schwimmer wieder ins Meer dürfen.
Der beliebte Badestrand von El Bloque in Santa Cruz de Tenerife im Norden der Kanareninsel ist nach dem Fund von toten Fischen und Abfällen im Wasser für Schwimmer gesperrt worden. Wie Radioeuropa.fm und das Nachrichtenportal „Canarian Weekly“ berichtet, hisste die Gemeinde bereits am Sonntag die rote Flagge und untersagte den Zugang zum Meer aus Gesundheits- und Sicherheitsgründen. Die Strandpromenade blieb den Angaben nach für Besucher geöffnet.
Die Entscheidung sei getroffen worden, nachdem am Freitag Abfälle, Ölflecken und tote Fische im Wasser entdeckt worden waren. Das Gesundheitsamt der Stadt habe Wasserproben zur Analyse entnommen, heißt es weiter. Die Ergebnisse würden noch diese Woche erwartet. Danach soll entschieden werden, ob der Strand geschlossen bleibt.
Die Behörden erklärten nach Angaben von „Canarian Weekly“, dass der Abfall durch den „mar de fondo“ (zu Deutsch: Grundsee) angespült wurde. Beim „mar de fondo“ handelt es sich um ein Naturphänomen mit langen energiereichen Wellen, die weit draußen auf dem Atlantik entstehen und in einigen Küstengebieten regelmäßig Müll an den Strand bringen.
Auf den Kanarischen Inseln wurden diesen Sommer bereits mehrere Strände gesperrt, hauptsächlich aufgrund von zu hoher Bakterienbelastung im Meerwasser, insbesondere durch Fäkalbakterien. Betroffen waren Strände wie die Playa de Troya und Playa El Puertito in Adeje, sowie die Playa Jardín in Puerto de la Cruz (alle Teneriffa). Die Sperrungen erfolgten, nachdem Wasseranalysen erhöhte Werte von E. coli oder Enterokokken festgestellt hatten. Auch auf Gran Canaria wurden Strände aufgrund von Mikroalgenbefall gesperrt.














