September 9, 2026 10:28 p.m. CEST

„Ist mir egal“

Tennis-Star wütet wegen Kritik an Outfits


09.09.2026 – 21:01 UhrLesedauer: 2 Min.

Aufsehenerregend: Naomi Osaka betrat vor ihrem Achtelfinalmatch bei den US Open den Court mit einem Pelzmantel. (Quelle: IMAGO/mpi04/imago)

Mit ihren extravaganten Kleidern erregte sie schon öfter Aufsehen. Dafür erntet Naomi Osaka nun Kritik von Tennisfans. Die ehemalige Nummer eins reagiert harsch.

Naomi Osaka hat nach ihrem Achtelfinal-Aus bei den US Open auf die Kritik an ihren aufwendigen Auftritten vor den Matches reagiert. Die viermalige Grand-Slam-Siegerin unterlag der an Nummer zwei gesetzten Elena Rybakina im Louis Armstrong Stadium 1:6, 4:6.

Am Dienstag meldete sich die 28-Jährige dann bei Instagram Threads zu Wort. „Wisst ihr… mir ist es sch***egal, wenn ihr mich nicht mögt“, schrieb die Japanerin. Und weiter: „Es stört mich nicht, als Erste etwas zu tun und dafür runtergemacht zu werden.“ Vor dem Duell mit Rybakina hatte sie einen langen, von KidSuper entworfenen Pelzmantel getragen.

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Osaka: „Weigere mich, mich in Schublade stecken zu lassen“

Dass sie angefeindet werde, geschehe nicht zum ersten Mal, so Osaka: „Das ist passiert, als ich über mentale Gesundheit gesprochen habe, und aus irgendeinem Grund passiert es jetzt mit meiner Kleidung“, ärgerte sich die ehemalige Nummer eins der Welt.

Doch davon wolle sie sich nicht einschüchtern lassen. Osaka: „Ich bin buchstäblich Haitianerin (ihr Vater stammt aus Haiti, Anm. d. Red.), das liegt mir im Blut. Solange die Menschen nach mir einen leichteren Weg haben, ist es das wert“, schloss Osaka. Bereits in der vergangenen Woche hatte sie bei Threads erklärt: „Ich weigere mich, mich in die Schublade stecken zu lassen, in die ihr mich stecken wollt.“

Auf dem Platz fiel sie in New York auch durch einen emotionalen Ausbruch auf, als sie in Runde drei beim Sieg gegen Elise Mertens den Schläger warf und immer wieder mit sich selbst schimpfte. Danach sagte Osaka, die Mutter einer Dreijährigen ist: „Es tut mir wirklich leid für die kleinen Kinder, die zugeschaut haben.“

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