Tod im Krankenhaus
70-jähriger Urlauber leblos aus Hotelpool gezogen
06.09.2025 – 13:35 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein älterer Mann wird auf Teneriffa leblos im Pool gefunden. Er hatte Urlaub auf der Kanareninsel gemacht.
Ein 70 Jahre alter Urlauber ist am Freitag nach einem Bad im Hotelpool in Süden der Kanareninsel Teneriffa gestorben. Nach Angaben der örtlichen Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 11.30 Uhr in einem Hotel des beliebten Küstenortes Adeje. Über die Nationalität des Mannes wurde bislang nichts bekannt.
Rettungsschwimmer hätten den Mann leblos aus dem Wasser des Pools gezogen und sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen. Einsatzkräfte des kanarischen Notfalldienstes sowie Ärzte aus dem nahegelegenen Gesundheitszentrum führten die Reanimation fort und konnten ihn zunächst stabilisieren, heißt es in lokalen Medien. In kritischem Zustand sei er anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden, wo wenig später sein Tod durch Herzversagen bestätigt wurde. Die Polizei habe Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.
Im Jahr 2025 wurden auf den Kanarischen Inseln bislang 39 Todesfälle durch Ertrinken registriert – ein Rückgang um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch bleibt Ertrinken eine der häufigsten Ursachen für tödliche Unfälle auf den Inseln. Trotz regelmäßiger Aufklärungskampagnen sterben dort jährlich mehr Menschen beim Baden als im Straßenverkehr, so die aktuelle Statistik.
Die meisten Vorfälle ereignen sich demnach an Stränden, gefolgt von Schwimmbädern und Naturpools. Besonders häufig betroffen sind Männer, viele von ihnen über 60 Jahre alt.















