August 7, 2026 9:50 p.m. CEST

Auf mehr als 2.500 Metern Höhe

14-Jährige stürzt beim Klettern in Südtirol zu Tode

Aktualisiert am 07.08.2026 – 10:49 UhrLesedauer: 1 Min.

Blick in die Dolomiten (Symbolbild): Ein Mädchen aus Tschechien ist in den Bergen tödlich verunglückt. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Herbert Berger/imago)

Eine Familie aus Tschechien macht in Italien Urlaub. Plötzlich ereignet sich eine Tragödie.

Ein 14-jähriges Mädchen ist am Donnerstag beim Klettern in Südtirol tödlich verunglückt. Wie die italienische Bergwacht mitteilte, stürzte die Teenagerin vor den Augen ihrer Eltern im Latemar-Massiv etwa 90 Meter in die Tiefe. Sie sei direkt ihren Verletzungen erlegen.

Das Unglück ereignete sich in der Nähe einer Berghütte, in felsigem Gelände auf mehr als 2.500 Metern Höhe. Wie die Bergwacht vermutet, war die 14-Jährige ausgerutscht und verlor so das Gleichgewicht. Die Leiche der Teenagerin wurde mit einem Hubschrauber ins Tal gebracht.

Der Latemar-Gebirgsstock liegt an der Grenze zwischen Südtirol und der Nachbarregion Trentino. Seine höchste Erhebung ist der 2.842 Meter hohe Diamantiditurm. Das Mädchen war mit ihrer Familie auf einem Wanderweg in der Nähe der Berghütte Torre di Pisa unterwegs, die in der Hochgebirgsregion auf fast 2.700 Metern liegt.

Die Hütte hat ihren Namen von einer markanten Felsformation, die an den Schiefen Turm von Pisa in der Toskana erinnert. Die Familie stammt aus Tschechien und war zum Urlaub in der Region.

Aktie.
Die mobile Version verlassen