Abschied von Zweitliga-Aufsteiger
Bekannter Name wechselt zu Regionalliga-Klub
26.08.2026 – 19:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Die VSG Altglienicke nimmt einen Offensivspieler unter Vertrag. Der Nachname wird deutschen Fußballfans noch vertraut sein.
Verstärkung wenige Tage vor Schließung des Transferfensters: Ted Tattermusch setzt seine Karriere künftig bei der VSG Altglienicke fort. „Mit seinen Stärken passt er perfekt in unseren Kader“ wird VSG-Sportdirektor Michael Steiner in der Mitteilung des Klubs zitiert.
Weiter heißt es dort, Tattermusch „sorgt mit seinen Qualitäten für zusätzliche Möglichkeiten im Angriffsspiel“. Der 1,94 Meter große Stürmer kommt von Energie Cottbus und soll dem Regionalligisten zusätzliche Optionen in der Offensive geben.
Der Vater spielte schon in der Bundesliga
Mit dem 25 Jahre alten Angreifer kommt ein Spieler nach Berlin, dessen Familienname auch aus dem Profifußball bekannt ist. Vater Reinhold Tattermusch begann seine Laufbahn wie später der Sohn ebenfalls beim SV Meppen. Als die Mannschaft 1987 in die 2. Bundesliga aufstieg, wechselte er zu den Stuttgarter Kickers.
Mit ihnen gelang ihm 1991 der Aufstieg in die 1. Bundesliga, aus der die Kickers allerdings bereits nach einer Saison wieder abstiegen. Während seiner aktiven Karriere fiel Reinhold Tattermusch auch durch seine markante Vokuhila-Frisur auf. Nach dem Ende seiner Laufbahn war der Defensivspieler über Jahre auch in der Klubführung des SV Meppen tätig.

Ted Tattermuschs Karriere hingegen führte bisher aus Meppen über drei Jahre bei Borussia Dortmund II und den FC Carl Zeiss Jena zuletzt zu Energie Cottbus, das er nun nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga in Richtung Altglienicke verlässt. Sein neuer Verein war erst am vergangenen Montag im DFB-Pokal gefordert. Altglienicke unterlag dem VfL Wolfsburg in der ersten Runde erst im Elfmeterschießen.
„Die Mannschaft hat im DFB-Pokal und den bisherigen Ligaspielen schon gezeigt, was sie leisten kann“, sagt Tattermusch selbst laut Mitteilung. „Ich will nun meinen Teil dazu beitragen, dass wir maximal erfolgreich sind und die Begeisterung des gestrigen Spiels in den restlichen Saisonverlauf tragen können.“













