1. FC Köln
Erst Tribüne, dann Regionalliga: Kader-Aus für Top-Talent
13.09.2026 – 17:51 UhrLesedauer: 3 Min.
René Wagner hat vor dem Heimspiel gegen Werder Bremen ein Quartett um Reigan Heskey aus dem Kader des 1. FC Köln gestrichen. Das waren die Gründe.
Die Verpflichtung von Reigan Heskey war mit reichlich Vorfreude und noch mehr Vorschusslorbeeren verbunden. Sportchef Thomas Kessler sprach von einem der „besten Offensivspielern seines Jahrgangs“ und auch Trainer René Wagner schwärmte: „Auf seiner Position ist er europaweit eines der größten Talente.“ Am Samstagabend suchten die Fans des 1. FC Köln den 18-Jährigen jedoch vergeblich im Kader.
Eine Woche nach seinem Bundesligadebüt in Stuttgart (1:4) fehlte Heskey etwas überraschend im Spieltagsaufgebot für das Heimspiel gegen Werder Bremen (1:1). Die Rückkehr der wiedergenesenen Said El Mala und Thijs Dallinga sowie die Leihe von Mikey Moore haben den Konkurrenzkampf in der FC-Offensive merklich verschärft – und Heskey war eines der ersten Opfer.
Reigan Heskey sammelt Spielpraxis in der Regionalliga
Für das Top-Talent lautete das Motto an diesem Wochenende: Bergisch Gladbach statt Bremen. Regionalliga statt Bundesliga. Heskey kam am Sonntagnachmittag für die Kölner U21 zum Einsatz. „Reigan soll auf Seniorenlevel mehr Minuten sammeln, als er sie bei uns in der Bundesliga bekommen hätte“, erklärte René Wagner.
In der Regionalliga spielte Heskey knapp 70 Minuten, gehörte in der ersten Halbzeit zu den auffälligsten FC-Akteuren und verpasste bei einem Abschluss von der Strafraumgrenze nur knapp ein Tor. Wenn der Linksaußen das Tempo anzog, war er kaum zu stoppen. Nach der Pause tauchte Heskey allerdings wie die komplette Kölner Mannschaft ab – der FC gab gegen Aufsteiger Bergisch Gladbach eine 1:0-Führung aus der Hand und verlor mit 1:2.
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Profi-Trainer Wagner verfolgte den Auftritt seines Youngsters von der Tribüne aus und hatte schon im Vorfeld gesagt: „Reigan ist ein Spieler, der in den nächsten Partien wieder wichtig für uns sein wird.“ Es wird für den Sohn von Liverpool-Legende Emile Heskey allerdings nicht einfacher, Spielzeit zu ergattern.
Luca Waldschmidt, Rav van den Berg und Imad Rondic gehörten gegen Bremen zu seinen Leidensgenossen – genau wie Heskey schafften sie es nicht in den Kader. „Alle vier waren natürlich enttäuscht“, berichtete Wagner nach dem Renis gegen Werder und hatte Verständnis. „Das ist ganz normal. Wenn ein Spieler vor mir gesessen und gegrinst hätte, hätten wir ein Berufsproblem gehabt.“














