Oktober 15, 2026 3:52 a.m. CEST

Champions League

Auch DFB-Star trifft: Stuttgart feiert zweiten Sieg


Aktualisiert am 14.10.2026 – 23:16 UhrLesedauer: 3 Min.

Jubel beim VfB Stuttgart: Für die Schwaben gab es den zweiten Sieg im zweiten Spiel. (Quelle: Radovan Stoklasa/reuters)

Der VfB Stuttgart jubelt über einen gelungenen Start in die Champions League. Auch im zweiten Spiel gab es einen Sieg für den Bundesligisten.

Der VfB Stuttgart setzt seinen starken Start in die neue Champions-League-Saison fort und darf im zweiten Spiel über den zweiten Sieg jubeln. Bei Slovan Bratislava setzte sich der Bundesligist mit 3:0 (1:0) durch. Im ersten Spiel hatte es einen Sieg gegen Viking Stavanger gegeben.

In der Slowakei war es der zuletzt formschwache DFB-Stürmer Deniz Undav, der die Schwaben in der 29. Minute in Führung brachte. Nachdem die Gastgeber in der zweiten Halbzeit mehrfach am Ausgleich geschnuppert hatten, war es ein Eigentor von Sandro Cruz, das in der 64. Minute die Vorentscheidung brachte. Ermedin Demirović besorgte in der 90. Minute den Endstand. Stuttgart steht mit sechs Punkten aktuell auf dem vierten Tabellenplatz der „Königsklasse“.

So lief das Spiel

Gleich fünf Startelf-Wechsel hatte Trainer Sebastian Hoeneß im Vergleich zum 2:0-Sieg in der Bundesliga beim SC Paderborn vorgenommen. Torhüter Fabian Bredlow, Finn Jeltsch, Grischa Prömel, Bilal El Khannouss und Dzenan Pejcinović durften diesmal beginnen. Dennis Seimen, Atakan Karazor, Jamie Leweling und Demirović rutschten auf die Bank. Maximilian Mittelstädt fehlte, nachdem er sich in Paderborn eine Risswunde an der rechten Ferse zugezogen hatte.

„Jetzt ist es so, dass wir ihm mal die Möglichkeit gegeben haben, jetzt nach diesem ersten Spiel, auf das er hart hingearbeitet hat, mal durchzuschnaufen. Und dann wird er auch gegen Hamburg wieder im Tor stehen“, erklärte Hoeneß vor der Partie bei DAZN seinen Verzicht auf Keeper Seimen, der nach längerer Verletzungspause gegen Ex-Klub Paderborn sein Liga-Debüt gegeben hatte.

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Die Schwaben dominierten in der ersten Hälfte über weite Strecken, erzielten aber nur ein Tor. Undav, bedient von Angelo Stiller, traf flach ins lange Eck. Für den 30 Jahre alten Kapitän war es im achten Saison-Pflichtspiel der erste Treffer. Sein Schuss war noch abgefälscht, Slovan-Torhüter Dominik Takac streckte sich vergebens. Kurz zuvor hatte der Keeper einen Undav-Abschluss aus kurzer Distanz noch glänzend mit dem Fuß pariert.

Bilal El Khannouss, Chris Führich, Ramon Hendriks und Josha Vagnoman vergaben weitere gute Chancen für den VfB, der mit den widrigen Platzverhältnissen gut zurechtkam. Außenverteidiger Vagnoman verpasste bei seiner Direktabnahme aus 18 Metern ein Traumtor, als der Ball an die Latte des Slovan-Tores klatschte. Die vom früheren Champions-League-Sieger Yaya Touré trainierten Gastgeber konnten Bredlow derweil kaum beschäftigen.

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