Oktober 24, 2026 1:05 a.m. CEST

Bundesliga

Bittere Heimpleite: Stuttgart verliert gegen Schlusslicht


Aktualisiert am 23.10.2026 – 22:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Ermedin Demirović verzweifelt: Seine zwei Tore reichten nicht. (Quelle: Jan-Philipp Strobel/dpa)

Gegen Gladbach legt der VfB Stuttgart einen Blitzstart hin. Doch der Rest des Spiels wird für die Schwaben zum Debakel.

Der VfB Stuttgart kommt in der Fußball-Bundesliga einfach nicht ins Rollen. Zum Auftakt in den siebten Spieltag verloren die Schwaben im eigenen Stadion gegen Tabellen-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach mit 2:3 (1:1). Dabei war der VfB gut gestartet: Unter Mithilfe des Gladbacher Keepers Moritz Nicolas brachte Ermedin Demirović die Stuttgarter bereits in der fünften Spielminute in Führung.

Stark verletzungsgeplagte Gladbacher steckten aber nicht auf und kamen noch vor der Pause durch Joe Scally (38.) zum Ausgleich. In der zweiten Hälfte waren die Gäste dann endgültig die bessere Mannschaft und machten durch Treffer von Shuto Machino (51.) und Wael Mohya (66.) den Sieg klar. Demirović schaffte in der 84. Minute nur noch den Anschluss.

Trotz des ersten Saisonsieges nach sechs Niederlagen zum Auftakt bleibt Gladbach Tabellenletzter, hat mit drei Punkten nun aber zumindest vorerst nur noch zwei Punkte Rückstand auf Union Berlin. Zudem wendeten sie den schlechtesten Start der Bundesliga-Geschichte ab. Auch Stuttgart bleibt im Tabellenkeller stecken, steht mit sechs Punkten auf Rang 14 und könnte im Verlauf des Wochenendes noch bis auf den vorletzten Platz zurückfallen.

So lief das Spiel:

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß nahm nach dem 1:1 gegen Atlético Madrid in der Champions League unter der Woche sechs Wechsel vor. Gladbach-Coach Alexander Blessin hatte angesichts von zehn Verletzten – kurzfristig fehlten auch Isac Lidberg und Abwehrchef Kevin Diks – kaum noch Alternativen. Doch egal: „Wir müssen durch das Tal der Qualen“, forderte Blessin. „Das ist schon prekär, aber wir wollen keine Ausreden suchen“, ergänzte Sportchef Rouven Schröder.

Doch kaum hatte Schröder auf der Tribüne Platz genommen, lag sein Team schon wieder in Rückstand. Demirović fasste sich aus der Entfernung ein Herz, Nicolas faustete den Ball ins eigene Netz. Es war bereits der 21. Gegentreffer der Saison für die Borussia.

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