„Heiß und innig geliebt“
Caren Miosga gerät bei ARD-Kollegen ins Schwärmen
24.10.2026 – 00:11 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit ihrer Polit-Talkshow gilt Caren Miosga seit zwei Jahren als feste Instanz in der ARD. Nun überraschte sie mit einem persönlichen Geständnis über ihre Zeit bei den „Tagesthemen“.
Über 16 Jahre lang informierte sie bei den „Tagesthemen“ über das Geschehen in der Welt. Am 5. Oktober 2023 feierte Caren Miosga dann ihren emotionalen Abschied von der Sendung. Dafür hatten sich ihre Kollegen, allen voran Moderator Jens Riewa, etwas Besonderes einfallen lassen. Er überreichte ihr damals im Namen des ganzen Teams einen „speziellen Preis“ in Form einer Snoopy-Figur. „Du hast unsere Seele tanzen lassen, möge es dieser kleine Kerl für dich in Berlin übernehmen“, so Jens Riewa in der ARD-Sendung.
Seit Januar 2024 führt Caren Miosga durch ihre eigene Talkshow, in der sie die politischen Themen der Woche bespricht. Trotz der neuen Verantwortung denkt die 57-Jährige gerne an ihre Zeit bei den „Tagesthemen“ zurück. Während ihres aktuellen Auftritts in der „NDR Talk Show“ gab Caren Miosga zu, dass die Snoopy-Figur bis heute einen besonderen Platz in ihrem Büro habe. Dabei betonte die Moderatorin, sie habe ihren Kollegen Jens Riewa „heiß und innig geliebt“ und vermisse es, mit ihm im Studio zu stehen.
Caren Miosga: Ihre Mutter erlitt einen Herzinfarkt
Während ihres Auftritts in der „NDR Talk Show“ zeigte sich Caren Miosga auch nachdenklich, als es um ihre neue Dokumentation „Und wer fragt nach mir?“ ging. In der Doku berichtet sie über pflegende Angehörige in Deutschland. Moderatorin Bettina Tietjen wollte dazu wissen: „Was hat dich dazu bewogen, dich mit diesem Thema so intensiv zu beschäftigen?“ Caren Miosga erklärte ehrlich, dass das Thema sie politisch begleite „solange ich Nachrichtenmoderatorin bin“, aber es sei „jetzt auch in meiner eigenen Familie seit geraumer Zeit ein Thema geworden“.
Die 57-Jährige verriet, dass ihre Mutter „nach einem Bandscheibenvorfall und einem Herzinfarkt mehr Hilfe“ brauche „und mein Vater leistet die derzeit ganz alleine“. Caren Miosga stelle sich deshalb gemeinsam mit ihren beiden Schwestern die Frage: „Was machen wir, wenn sie mehr Hilfe brauchen? Sie sind beide 85“. Aus diesem Grund sei die Moderatorin „mit einer ganz persönlichen Motivation losgezogen und habe pflegende Angehörige getroffen“.
Ihr Appell an alle Zuschauer: „Wir werden immer älter und wir werden immer weniger Menschen haben, die uns pflegen. Wir müssen uns mit dem Thema mehr auseinandersetzen!“ Die Doku „Pflegende Angehörige: Und wer fragt nach mir?“ läuft am Montagabend um 20.15 Uhr in der ARD.
