Gebiet verwüstet
Sturzflut geht im Grand Canyon nieder – 15 Menschen vermisst
Aktualisiert am 31.08.2026 – 07:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Am Samstag kommt es Behördenangaben zufolge im Grand Canyon zu einer Sturzflut. Nun bittet der National Park Service um Mithilfe.
Nach einer Sturzflut im berühmten Grand Canyon im Westen der USA werden seit Sonntag etwa 15 Menschen vermisst. Eine weitere Person soll tot sein, berichtet CNN. Wie der Nationalpark mitteilte, ereignete sich die plötzliche Flut am Samstag am Bright Angel Canyon im Gebiet der Unterkunft Phantom Ranch. Gemeinsam mit den Behörden des Bundesstaates Arizona werde versucht, weitere Menschen in Sicherheit zu bringen und alle von der Flut betroffenen Menschen zu erfassen.
Der National Park Service (NPS) bat in einem aktualisierten Aufruf auf seiner Homepage um Informationen zu etwa 15 Menschen, von denen es seit der Sturzflut kein Lebenszeichen mehr gegeben habe. Zuvor hatte der NPS die Zahl der Vermissten mit etwa 20 angegeben.
Fast alle Brücken zerstört
Die Sturzflut ereignete sich in dem Nationalpark am Samstag um 14.30 Uhr (Ortszeit). Bis zum Sonntagmorgen wurden den Angaben zufolge 62 Menschen in Sicherheit gebracht. Meldungen über Verletzte gab es zunächst nicht. Den Nationalpark besuchen jedes Jahr mehrere Millionen Touristen.
Auf Bildern und einem Video war zu sehen, dass das Gebiet rund um die Phantom Ranch verwüstet und mit Schlamm bedeckt wurde. Fast alle Fußgängerbrücken über den Bach Bright Angel seien zerstört worden, hieß es vom National Park Service. Die Flut habe „erhebliche Auswirkungen auf die Infrastruktur im gesamten Bright Angel Canyon“ gehabt, teilte der Nationalpark mit.
Der NPS warnte, bis zum Montag seien weitere Gewitter und starke Regenfälle möglich, die womöglich „weitere Sturzfluten“ oder auch Steinschlag auf den Wanderwegen auslösen könnten.













