Streit um Pride-Fahnen
Europa Passage: Security lässt CSD-Besucher nicht rein
Aktualisiert am 02.08.2026 – 16:19 UhrLesedauer: 1 Min.
Sicherheitskräfte sollen mehreren Menschen mit Pride-Symbol den Zutritt zur Europa Passage verweigert haben. Die Polizei muss einschreiten. Was das Center dazu sagt.
Am Rande des Hamburger Christopher Street Days am 1. August sollen Sicherheitskräfte mehreren Menschen mit Regenbogenflaggen den Zutritt zur Europa Passage verweigert haben. An zwei Eingängen seien Besucher abgewiesen oder aufgefordert worden, ihre Flaggen einzurollen, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Sicherheitskräfte hätten sich dabei auf das Hausrecht berufen.
Betroffene verständigten daraufhin die Polizei. Die Beamten schritten ein, anschließend änderten die Sicherheitskräfte nach Erkenntnissen der Polizei ihr Verhalten. Wie viele Menschen betroffen waren, blieb zunächst unklar. Auch war zunächst nicht bekannt, ob die Polizei Ermittlungen aufnahm. Zuerst hatte die „Mopo“ über den Vorfall berichtet.
Europa Passage reagiert auf Vorwürfe
Am Sonntag reagierte das Center-Management auf die Vorwürfe. Es habe keine Anweisung gegeben, „Besucherinnen oder Besucher aufzufordern, Pride-Fahnen abzudecken oder zu entfernen“, sagte Center-Manager Karsten Bärschneider dem „Hamburger Abendblatt“.
In der Europa Passage seien alle Menschen willkommen. Die entstandenen Unannehmlichkeiten entsprächen nicht dem Selbstverständnis des Einkaufszentrums. Am Gebäude seien selbst Pride-Flaggen gehisst worden. Die Europa Passage sei ein „offenes, vielfältiges und diskriminierungsfreies Haus“, sagte Bärschneider.














