„Habe niemals privat Geld angenommen“
SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach weist Bestechlichkeitsvorwurf zurück
10.09.2026 – 12:31 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Berlins SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach wegen Bestechlichkeit. Am Donnerstag stellte sich der 46-Jährige den Vorwürfen – und ging in die Offensive.
Zehn Tage vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl kämpft Steffen Krach um seinen Ruf. Auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz wies der SPD-Spitzenkandidat den Vorwurf der Bereicherung zurück. „Ich weise diesen Vorwurf mit aller Deutlichkeit zurück. Ich habe niemals privat Geld angenommen und ich habe auch niemals als SPD-Vorsitzender hier in Berlin eine Spende angenommen“.
Er präsentierte einen Beleg für die Rücküberweisung einer Spende von 9.900 Euro, die ein Unternehmer Ende 2025 an die Berliner SPD überwiesen hatte. „Ich habe keine Spende dieses Unternehmen angenommen.“ Das Geld habe im Wahlkampf keine Rolle gespielt.
Am Mittwoch hatte die Staatsanwaltschaft Hannover seine Wohnung in Berlin-Schöneberg, die SPD-Landeszentrale in Wedding und Räumlichkeiten in Hannover durchsuchen lassen. Hier lesen Sie mehr zum Thema.















