August 21, 2026 6:04 p.m. CEST

Ehemaliger Kölner OB

Fritz Schramma: Stadt nennt Termin für Trauerfeier


21.08.2026 – 15:50 UhrLesedauer: 2 Min.

Fritz Schramma (Archivbild): Von 2000 bis 2009 war er Kölns Oberbügermeister. (Quelle: imago stock&people/imago)

Nach dem Tod des ehemaligen Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma ist die Anteilnahme groß. Die Stadt gibt nun den Termin für die Trauerfeier bekannt.

Am Montag ist Köln ehemaliger Oberbürgermeister Fritz Schramma im Alter von 78 Jahren verstorben. Nun hat die Stadt den Termin für die Trauerfeier für den ehemaligen CDU-Politiker bekannt gegeben. Demnach wird die Trauerfeier am Donnerstag, 27. August, um 13 Uhr in der Trauerhalle auf dem Westfriedhof an der Venloer Straße in Köln-Vogelsang stattfinden. Anschließend wird Schramma auf dem Friedhof beigesetzt.

Schramma war vom 17. September 2000 bis zum 20. Oktober 2009 Oberbürgermeister der Stadt Köln. Seit 1989 war der Mitglied des Rates der Stadt Köln. Als Nachfolger von Harry Blum war er der letzte CDU-Bürgermeister an der Spitze des Kölner Rathauses. Im Oktober 2025 machte Schramma bekannt, an Krebs erkrankt zu sein, im gleichen Jahr trat er nach fünf Jahrzehnten aus der CDU aus, weil ihm unter anderem die Diskussionskultur innerhalb des Kölner Kreisverbandes missfiel.

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CDU: Fritz Schramma habe „tiefe Liebe für Köln“ empfunden

Dennoch fanden seine ehemaligen Parteikollegen nach Schrammas Tod versöhnende Worte für den ehemaligen Oberbürgermeister. So sagte etwa Serap Güler, Kreisvorsitzende der Kölner CDU, dass Schramma während seiner politischen Laufbahn stets „nahbar“ und „humorvoll“ geblieben wäre und eine tiefe Liebe zu Köln empfunden habe, auch wenn er „manchmal streitbar“ gewesen sei. Auch der Kölner Musiker Stephan Brings verabschiedete sich in einem emotionalen Nachwort von dem ehemaligen Kölner Stadtoberhaupt.

In die Amtszeit Schrammas fiel die Planung der Kölner Zentralmoschee in Ehrenfeld, deren Befürwortung ihm auch Kritik aus den eigenen Reihen einbrachte. Zudem stürzte am 3. März 2009 das Kölner Stadtarchiv ein, wobei zwei Menschen ums Leben kamen. Für seinen Umgang mit der Krise wurde Schramma ebenfalls kritisiert. Unter anderem das führte dazu, dass er schließlich ankündigte, nach zwei Amtszeiten nicht erneut als Oberbürgermeister zu kandidieren.

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