Lago di Barcis
Sprung in malerischen Alpen-See wird US-Soldat zum Verhängnis
09.08.2026 – 15:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Trotz Badeverbots springt ein 24-Jähriger in einen Stausee in Norditalien. Der US-Soldat taucht nicht wieder auf. Rettungskräfte können ihn nur noch tot bergen. Nun ermitteln die Carabinieri.
Ein Badeausflug in den italienischen Dolomiten ist für einen 24-jährigen US-Amerikaner mit dem Tod ausgegangen. Der Mann sprang am vergangenen Samstagnachmittag in den Lago di Barcis in der norditalienischen Region Friaul-Julisch Venetien. Mehrere Urlauber beobachteten nach italienischen Medienberichten, wie er nahe einer Mole ins Wasser sprang. Kurz darauf tauchte er nicht mehr auf. In dem Stausee gilt ein Badeverbot.
Augenzeugen schlugen sofort Alarm. Feuerwehr, Spezialkräfte für Berg-, Alpen- und Flussrettung, die regionale Luftrettung und ein Rettungswagen rückten zum Lago di Barcis aus. Die Einsatzkräfte konnten den 24-Jährigen schließlich aus dem Wasser bergen. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät: Die Ärzte stellten seinen Tod fest.
Toter war auf US-Luftwaffenstützpunkt stationiert
Bei dem Toten handelt es sich um einen aktiven Angehörigen der US Air Force. Das bestätigte das Pressebüro des 31. Jagdgeschwaders. Demnach gehörte der 24-Jährige zum 31. Flugzeugwartungsgeschwader auf der Aviano Air Base, die rund 30 Kilometer vom Lago di Barcis entfernt liegt. Die US-Militärbehörden unterstützen die italienischen Ermittler bei der Aufklärung des Todesfalls. Die Identität des Mannes soll erst 24 Stunden nach der Benachrichtigung seiner Angehörigen öffentlich gemacht werden.
Warum der 24-Jährige trotz des Badeverbots in den Lago di Barcis sprang und wie es zu seinem Tod kam, ist bislang unklar. Die Ermittlungen liegen bei den Carabinieri der Wache Cimolais. Auch die genaue Todesursache soll noch geklärt werden.
Badeunglück im Landkreis Osnabrück
Auch in Deutschland kam es am Samstag zu einem Badeunglück. Im Landkreis Osnabrück begab sich ein 22-Jähriger, obwohl er nicht schwimmen konnte, in den mit einer Kette gekennzeichneten Schwimmbereich eines Badesees. Kurze Zeit später sei er in dem dort etwa zweieinhalb Meter tiefen Wasser untergegangen, teilte die Polizei mit.
Zwei Rettungsschwimmer brachten den Mann an Land. Trotz ihrer Wiederbelebungsversuche starb der 22-Jährige am Samstagnachmittag.













