Mission S
So soll der Porsche der Zukunft aussehen
16.10.2026 – 13:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Porsche zeigt mit dem Mission S einen Ausblick auf eine neue Supersportwagenbaureihe oberhalb des 911. Die Studie verrät bereits, wohin die Marke steuern will.
Porsche baut sein Sportwagenprogramm nach oben aus. Mit der Studie Mission S gibt der Hersteller einen ersten Ausblick auf eine neue Baureihe oberhalb des 911. Das spätere Serienmodell soll nach Porsche-Angaben nicht als einmaliges Hypercar verstanden werden, sondern als dauerhaftes Angebot im Modellprogramm.
Damit fügt sich der Mission S in die neue Unternehmensstrategie „Sportwagenschmiede ’35“ ein. Porsche will sich künftig stärker auf besonders exklusive Sportwagen konzentrieren. Nach Macan, Cayenne und den Debatten um den Elektroanteil im Modellprogramm rückt Porsche damit wieder ein Stück näher an den klassischen Markenkern.
Historische Bezüge inbegriffen
Die Studie wurde nicht zufällig in New York vorgestellt. Dort entstanden 1953 die ersten Bilder des Porsche 550 Spyder mit Mittelmotor, der später zu einem wichtigen Modell für die Marke wurde – auch in den USA. Porsche nutzt diesen Bezug nun, um den Mission S historisch aufzuladen.
Beim Design greift der Mission S mehrere bekannte Linien aus der Porsche-Geschichte auf. Die runden Scheinwerfer und ausgeprägten Kotflügel erinnern an den 911, die flache Front an den Rennwagen 911 GT1. Die Dachlinie nimmt Anleihen beim 959, am Heck verweist ein Lüfter auf den 917. Auch das Felgendesign ist historisch grundiert: Es orientiert sich am sogenannten Wählscheibendesign beim 928.
Interessant ist auch der Innenraum: Porsche verzichtet beim Mission S auf ein Zentraldisplay und auf ein festes Beifahrerdisplay. Stattdessen gibt es fünf Rundinstrumente hinter dem Lenkrad, klassische Schalter und eine ausfahrbare Halterung für ein Smartphone. Der Drehzahlmesser steht im Zentrum und kombiniert eine analoge Nadel mit einem dahinterliegenden Display. Je nach Fahrmodus sollen sich die Instrumente anders anordnen.
