Neuer Bestwert
BMW erzielt Reichweiten-Sensation
Aktualisiert am 16.10.2026 – 14:30 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein neuer Elektro-BMW fährt weiter als jedes Serienmodell der Marke zuvor. Hinter dem Rekord steckt neue Akku-Technik, doch der Nachweis bleibt umstritten.
Bei einer Testfahrt in China hat BMW eine historische Marke erreicht: Der Testwagen kam mit einer Batterieladung weiter als jedes andere Elektroauto, das der Konzern in Serie baut.
Von München bis Neapel ohne Ladestopp
Mit nur einer Batterieladung legte der BMW i3 50 xDrive 1.213 Kilometer zurück. Am Ziel zeigte der Stromspeicher noch ein Prozent Restenergie an. Die gefahrene Strecke entspricht der Distanz von München bis Neapel.
Der Wagen verbrauchte im Durchschnitt 8,8 Kilowattstunden Strom pro 100 Kilometer. Das ist etwa halb so viel, wie ein übliches Elektroauto im deutschen Alltag benötigt. Allerdings basiert das Ergebnis nicht auf einem unabhängigen, standardisierten Prüfverfahren. BMW hat die Daten selbst auf öffentlichen Straßen gemessen.
Die Technik hinter dem Versuch
Das Testfahrzeug basiert auf der neuen Elektroplattform des Konzerns, die den Namen „Neue Klasse” trägt. Neben einer hohen Reichweite ist auch besonders schnelles Laden möglich: In nur zehn Minuten nimmt der Akku genügend Energie für 400 Kilometer auf. Neben dem Modell mit Heckantrieb planen die Münchener eine sportliche Allradvariante mit zwei Elektromotoren und 463 PS.
Was ist die „Neue Klasse“?
Die Erfolgs-Reihe (1962 bis 1972) etablierte BMW in der Mittelklasse. Bekannteste Modelle waren der BMW 1500 und das BMW 2000 Coupé. 2023 wurde der Name für eine neue Generation von Elektroautos wiederbelebt.
Der Nutzen für Europa
Die neue Batterietechnik ist nicht für Asien vorgesehen. BMW produziert die Stromspeicher bereits in Serie. Ab 2027 werden diese Zellen auch die nächste Modellgeneration in Europa antreiben.
