Auf Bananenkarton gefunden
Spinnen-Alarm im Supermarkt: Feuerwehr rückt aus
Aktualisiert am 29.08.2025 – 07:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine große Spinne hat in der Stadt Reinbek einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das Tier wurde bei einem Discounter gefunden.
In der Stadt Reinbek in Schleswig-Holstein musste die Feuerwehr am Mittwochabend zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausrücken. In einem Aldi-Markt hatten Mitarbeiter auf einem Bananenkarton eine große Spinne entdeckt. Der Verdacht: Es könnte sich um eine gefährliche brasilianische Wanderspinne handeln, die auch als Bananenspinne bekannt ist.
Entsprechend vorsichtig gingen die Feuerwehrleute vor. Sie machten laut einem Bericht des NDR zunächst ein Foto des Tieres und schickten es an einen Experten des Hamburger Tierparks Hagenbeck. Von dort kam Entwarnung: Es handelte sich nicht um die gefährliche Wanderspinne. Welche Art aber in Reinbek gefunden wurde, blieb unklar.
Die Feuerwehrleute hätten dann umgehend Rettungsmaßnahmen eingeleitet, um die Spinne einzufangen und ins Tierheim zu bringen. Wie der NDR berichtet, waren die Versuche aber nutzlos: Das Tier war bereits gestorben.
Die brasilianische Wanderspinne, auch als „Armadeira“ oder „Banana-Spinne“ bekannt, ist in tropischen und subtropischen Regionen Südamerikas beheimatet, insbesondere in Brasilien. Besonders die Art Phoneutria nigriventer verursacht durch ihr Gift Symptome wie starke Schmerzen, erhöhten Herzschlag, Blutdruck und Atemfrequenz sowie bei erwachsenen Männern auch eine lang andauernde, schmerzhafte Erektion (Priapismus).
In Mecklenburg-Vorpommern entdeckte im Oktober 2024 ein Mitarbeiter eines Supermarktes eine Riesenkrabbenspinne in einem Bananenkarton. Er war mutig genug, sie einzufangen und der Polizei zu übergeben. Diese Spinnenart kommt aus den Tropen und Subtropen, die Beinspannweite kann bis zu 30 Zentimeter betragen.















