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Tausende Pendler betroffen

A59 bei Köln wird für mehrere Wochen gesperrt


22.12.2025 – 09:50 UhrLesedauer: 2 Min.

Stau auf einer Autobahn bei Köln (Archivbild): Ab Anfang Januar wird die Anschlussstelle Köln-Lind für mehrere Wochen in Richtung Köln und Bonn gesperrt. (Quelle: IMAGO/Robin Huth)

Im Kölner Süden steht die nächste Großbaustelle auf einer Autobahn an. Die A59 wird in einem Bereich mindestens zwei Monate lang gesperrt.

Die A59 bei Köln wird abschnittsweise ab Sonntag (4. Januar) für mindestens zwei Monate bis Ende Februar gesperrt. Betroffen ist die Anschlussstelle Köln-Lind in Fahrtrichtung Köln, Umleitungen sind bereits jetzt mit einem roten Punkt ausgeschildert. Das teilte die Autobahn GmbH in einer Pressemitteilung mit. Die Anschlussstelle Wahn in Fahrtrichtung Bonn bleibt derweil während der kompletten Bauarbeiten bis Ende Februar gesperrt.

Bereits in den vergangenen Wochen ist die Verkehrsführung an der Baustelle geändert worden. Erste Fräsarbeiten an der Fahrbahnoberfläche sind bereits erfolgt, Anfang Januar soll zudem nach möglichen Weltkriegsbomben im Baustellenabschnitt gesucht werden. Dann könnten beim Fund von Blindgängern weitere Sperrungen und mögliche Evakuierungen im Bereich der A59 drohen.

„Bei planmäßigem Verlauf der vorbereitenden Maßnahmen ist der Beginn der eigentlichen Bauarbeiten für Anfang 2026 vorgesehen“, heißt es in einer Mitteilung der Autobahn GmbH weiter. Durch die Einschränkungen an den Anschlussstellen sind auch Verzögerungen für Autofahrer möglich, die nicht in den entsprechenden Bereichen abfahren müssen.

So hat die Autobahn GmbH bereits angekündigt, dass einzelne Fahrstreifen durch die Bauarbeiten in beide Fahrtrichtungen kurzfristig gesperrt werden müssen. Diese sollen möglichst dann gesperrt werden, wenn möglichst wenige Fahrzeuge auf der A59 unterwegs sind. Im Berufsverkehr sollen Sperrungen vermieden werden. Eine Vollsperrung der A59 im betroffenen Streckenabschnitt ist allerdings nicht geplant.

Die finalen Bauarbeiten sollen Anfang 2026 beginnen und am 28. Februar abgeschlossen sein. Über mögliche weitere Anpassungen wird die Autobahn GmbH, wenn notwendig, zeitnah informieren.

Die A59 bei Köln ist eine der meistbefahrenen Autobahnen zwischen Köln und Bonn. Täglich fahren dort bis zu 90.000 Fahrzeuge alleine im betroffenen Streckenabschnitt. Die Fahrbahndecke besteht teilweise allerdings noch aus Asphalt aus den 1960er-Jahren. Daher muss die Fahrbahn dringend saniert werden. Der erste Bauabschnitt zwischen Lind und Troisdorf wurde bereits im Sommer 2024 durchgeführt. In der zweiten Phase werden bei Lind rund 160.000 Quadratmeter Asphalt ausgetauscht.

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