Audi bietet den A2 e-tron in vier Leistungsstufen an: mit 125, 140, 170 und 240 Kilowatt. Die ersten drei kommen auf 350 Newtonmeter Drehmoment, das Topmodell auf 545 Newtonmeter. Die drei schwächeren Varianten gibt es auch bei VW, die Topmotorisierung bietet VW im ID.3 Neo bislang nicht an.
Drei Batteriegrößen stehen zur Verfügung. Die beiden kleineren Speicher mit 52 und 61 Kilowattstunden nutzen Lithium-Eisenphosphat-Zellen, kurz LFP. Sie kommen ohne Nickel und Kobalt aus. Die große Batterie speichert 84 Kilowattstunden.
Der A2 soll wieder beim Verbrauch auffallen
Interessanter als die reine Leistung ist beim A2 vor allem der Verbrauch. Denn hier nähert sich der Neue tatsächlich der Idee seines Vorgängers an: Audi hat viel Aufwand betrieben, um den Energieverbrauch zu senken. Zum niedrigen Verbrauch trägt nicht nur die Aerodynamik bei. Audi setzt unter anderem auf Siliziumkarbid-Halbleiter in der Leistungselektronik sowie auf reibungsoptimierte Lager, polierte Verzahnungen und dünnflüssigere Öle im Getriebe.
Damit unterscheidet sich der Weg deutlich von dem des ersten A2. Dessen Aluminiumkarosserie machte den technischen Sonderweg schon beim Aufbau des Autos deutlich. Beim neuen A2 steckt ein Teil der Effizienzarbeit in Details, die man von außen nicht sieht.
Am sparsamsten ist laut Audi und den Messungen auf dem Prüfstand nicht das Basismodell, sondern die Variante mit 140 Kilowatt und 61-Kilowattstunden-Batterie. Mit dem optionalen Effizienzpaket gibt Audi einen Normverbrauch von 12,8 Kilowattstunden je 100 Kilometer an. Die höchste Reichweite von bis zu 646 Kilometern schafft der A2 e-tron mit 170 Kilowatt und der großen 84-Kilowattstunden-Batterie. Beim technisch verwandten VW ID.3 Neo sind es maximal 630 Kilometer.
Beim Laden gibt es Unterschiede
Beim Schnellladen hängen die Unterschiede vor allem von der gewählten Batterie ab. Die 52-Kilowattstunden-Version erreicht maximal 100 Kilowatt, bei 61 Kilowattstunden sind es 105 Kilowatt. Für den Sprung von 10 auf 80 Prozent nennt Audi 24 beziehungsweise 26 Minuten. Die 84-Kilowattstunden-Batterie lädt mit maximal 183 Kilowatt. Von 10 auf 80 Prozent sollen 29 Minuten vergehen. Beim Fahren kann der Fahrer zwischen vier Rekuperationsstufen wählen. Unter anderem gibt es One-Pedal-Driving, bei dem der A2 bis zum Stillstand verzögert, sobald das Fahrpedal losgelassen wird.
