Ex-Weltstar legt Finanzen offen
So wenig Geld hat Milli-Vanilli-Frontmann Fab Morvan heute
24.09.2026 – 18:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit Milli Vanilli verkaufte Fab Morvan einst 15 Millionen Platten. Doch im Scheidungsstreit mit seiner Ex-Frau offenbart der Sänger nun seine wahre finanzielle Lage.
Millionen verkaufte Platten, ein Grammy, Nummer-eins-Hits rund um den Globus: Als Teil des Pop-Duos Milli Vanilli war Fab Morvan in den späten Achtzigerjahren einer der bekanntesten Sänger der Welt. Doch von diesem Ruhm ist finanziell wenig übrig geblieben.
Im Scheidungsstreit mit seiner früheren Managerin und Ehefrau Kim Marlowe musste Fab Morvan einem Gericht nun seine Einnahmen und Ausgaben offenlegen. Laut den US-Medien „TMZ“ und „E! News“ sind die Zahlen ernüchternd.

Demnach verdient der 60-Jährige monatlich ein Gehalt von 1.846 Dollar, also rund 1.620 Euro, sowie einen Bonus von 1.500 Dollar, also rund 1.316 Euro. Zusammen kommt er damit auf knapp 3.346 Dollar, etwa 2.937 Euro im Monat und rund 40.000 Dollar, etwa 35.117 Euro, im Jahr. Seine Ersparnisse sollen weniger als 3.845 Dollar, umgerechnet rund 3.373 Euro, betragen.
Dem stehen monatliche Ausgaben von 9.261 Dollar, rund 8.130 Euro, gegenüber. Den Großteil der Familienkosten trägt laut den Berichten seine Lebensgefährtin Tessa van der Steen, mit der Morvan seit 20 Jahren in Amsterdam zusammenlebt. Die Niederländerin übernehme mehr als 5.000 Dollar, rund 4.389 Euro, der monatlichen Ausgaben. Gemeinsam haben die beiden vier Kinder im Alter zwischen dreizehn und fünf Jahren.
Kim Marlowe fordert im Scheidungsverfahren 50.000 Dollar, also rund 43.897 Euro, für Anwaltskosten sowie weitere 25.000 Dollar, etwa 21.948 Euro, für einen Finanzexperten, der Morvans wirtschaftliche Verhältnisse prüfen soll. Morvan erklärte, diese Summe nicht aufbringen zu können.
Skandal erschütterte Karriere von Milli Vanilli
Dass der Sänger trotz des einstigen Welterfolgs kaum Vermögen angehäuft hat, hat einen Grund: Das Duo, das Morvan gemeinsam mit Rob Pilatus bildete, sorgte für einen Skandal. Die beiden bewegten bei Auftritten nur die Lippen, während die eigentlichen Gesangsaufnahmen von anderen Musikern stammten. Den Grammy, den sie als beste Nachwuchskünstler gewonnen hatten, mussten sie 1990 zurückgeben.
Den Großteil der Einnahmen aus den Milli-Vanilli-Hits strichen vor allem Produzent Frank Farian, die beteiligten Plattenfirmen sowie Songwriter und Rechteinhaber ein. Morvan selbst gibt an, von dem gewaltigen Umsatz kaum profitiert zu haben. Heute tritt er als Sänger und Live-Performer auf, vor allem bei Shows, die Musik der Achtziger- und Neunzigerjahre feiern.














