Diesel besonders teuer
Iran-Krieg treibt Spritpreise wieder nach oben
19.07.2026 – 15:43 UhrLesedauer: 1 Min.
Der eskalierende Iran-Krieg macht sich zunehmend auch an deutschen Tankstellen bemerkbar. Autofahrer müssen für Benzin und Diesel deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Am Sonntag kostete ein Liter Super nach dem täglichen Zwölf-Uhr-Sprung im bundesweiten Durchschnitt 2,328 Euro. Die Spritsorte E10 lag nach Angaben der „Bild“-Zeitung bei 2,274 Euro, Diesel bei 2,305 Euro.
Besonders stark fiel demnach der Preisanstieg beim Diesel aus. Vor einer Woche, am 12. Juli, kostete der Liter nach der Zwölf-Uhr-Marke noch 2,238 Euro. Innerhalb von nur sieben Tagen stieg damit der Preis um 6,7 Cent pro Liter. Für 50 Liter Diesel werden inzwischen mehr als 115 Euro fällig, bei Superbenzin sind es den Angaben nach sogar mehr als 116 Euro.
Seit dem Wegfall des Tankrabatts am 1. Juli bleibt Autofahrern die sogenannte Zwölf-Uhr-Regel als einzige Entlastung. Sie verhindert allerdings keine Preissteigerungen, sondern sorgt lediglich dafür, dass Tankstellen ihre Preiserhöhungen gebündelt zur Mittagszeit weitergeben.














