September 10, 2026 4:06 p.m. CEST

„Nicht so, dass wir alles zusammen machen“

Nach Wut-Interview: Krause über Konkurrentin

Aktualisiert am 10.09.2026 – 14:04 UhrLesedauer: 2 Min.

Gesa Krause (li.) und Lea Meyer (r.) nach dem Halbfinallauf bei der EM: Nach dem Finale wurde es zwischen den Läuferinnen hitzig. (Quelle: IMAGO/Stefan Mayer/imago)

Lea Meyers Wut-Interview über ihre Teamkollegin brachte ihr heftige Kritik ein. Nach der Leichtathletik-EM haben sich die beiden Hindernisläuferinnen zusammengesetzt. Gesa Krause berichtet vom Gespräch.

Nach dem Rennen über 3.000 Meter Hindernis bei der Leichtathletik-EM in Birmingham haben sich Europameisterin Gesa Krause und die viertplatzierte Lea Meyer ausgesprochen. Meyers offene Kritik an Krauses Lauftaktik direkt nach dem Rennen hatte viel Aufregung verursacht.

Gesa Krause erzählt nun in der „Sport Bild“, wie nach der EM zwischen den deutschen Läuferinnen weiterging. „Wir haben uns ausgesprochen, würde ich sagen. Das reicht dann, glaube ich, auch“, berichtet die Europameisterin.

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Im Gespräch äußert sich Krause auch zu Meyers TV-Interview: „Es ist vielleicht unglücklich gelaufen, aber so ist es eben manchmal.“ Zum aktuellen Verhältnis zwischen den Sportlerinnen sagte die 34-Jährige: „Es ist nicht so, dass wir uns ein Zimmer teilen und alles zusammen machen, aber wir reden normal miteinander, auch mal über was anderes als Sport. Ich würde sagen, das ist jetzt unverändert zu vorher.“

Krause über Karriereende: „Weiß ich jetzt nicht“

Im ZDF hatte Meyer unmittelbar nach dem Rennen abgerechnet. Sie war am letzten Wassergraben gestürzt und hatte damit eine Medaille aus der Hand gegeben. Krause hatte sich fast den gesamten Lauf im Windschatten aufgehalten und war erst im Schlussspurt an Lea Meyer vorbeigezogen.

Gesa Krause (m.) liegt am letzten Wassergraben in Führung, während Teamkollegin Lea Meyer (r.) stürzt und ihre Medaillenchance verspielt. (Quelle: IMAGO/imago)

Meyer dazu im ZDF: „Also das ist einem ja bewusst: Gesa will einfach keinen Meter was machen. Die sitzt es aus und rennt da hinten raus.“ Außerdem kündigte die 28-Jährige an: „Spätestens in L.A. stehe ich als deutsche Rekordhalterin da.“ Kurz darauf äußerte sie sich auf ihrem Instagram-Kanal selbstkritisch.

Die Leichtathletik-EM dürfte nicht das letzte Aufeinandertreffen der beiden gewesen sein. Ob sie nach Olympia 2028 aufhöre, ließ Krause offen: „Das weiß ich jetzt nicht.“ Das hänge auch davon ab, ob die deutsche WM-Bewerbung mit München für 2029 fruchte. „Denn ein Jahr vor einer WM im eigenen Land hört man natürlich nicht auf.“

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