September 10, 2026 4:40 p.m. CEST

Nach zwölf Jahren

Bundesliga-Schiedsrichter beendet internationale Karriere

10.09.2026 – 15:56 UhrLesedauer: 1 Min.

Tobias Stieler: Der 45 Jährige leitete 22 Spiele in der Champions League. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn/imago)

Bundesliga-Schiedsrichter Tobias Stieler zieht sich freiwillig zurück. Mit ihm verlassen gleich drei weitere deutsche Unparteiische die Fifa-Liste.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Tobias Stieler zum Jahreswechsel von der Fifa-Liste abgemeldet. Der 45-jährige Bundesliga-Schiedsrichter hat sich nach eigenen Angaben freiwillig für diesen Schritt entschieden. Auf nationaler Ebene pfeift er weiterhin.

Stieler stand seit 2014 auf der Fifa-Liste. Sein Debüt in der Champions League gab er 2017 beim Spiel zwischen Juventus Turin und Olympiakos Piräus. In zwölf Jahren leitete er 22 Partien in der Champions League, 26 in der Europa League und drei in der Conference League.

Stieler erklärte in der Mitteilung: „Als ich 2012 in die Bundesliga kam und das erste Jahr überlebte, war mein großes Ziel, in der Champions League zu pfeifen und die Hymne auf dem Platz zu hören. Zwölf Jahre waren eine sehr intensive Zeit, mit Höhen, aber auch Tiefen. Mein Entschluss, Ende des Jahres die Fifa-Liste zu verlassen, ist mit Erleichterung verbunden – mein Ziel erreicht und auf dem Weg dorthin unheimlich viele Erfahrungen gesammelt zu haben, auf und neben dem Platz.“

Stielers Rücktritt zieht weitere Konsequenzen nach sich: Seine Assistenten Lasse Koslowski und Christian Gittelmann verlassen ebenfalls zum Jahreswechsel die Fifa-Liste. Auch Schiedsrichterin Karoline Wacker hört auf internationalem Niveau auf. Die 35-Jährige entschied sich freiwillig für den Rücktritt.

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