Preisstreit beendet
Coca-Cola kehrt in Supermärkte zurück
Aktualisiert am 24.10.2026 – 10:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Preiserhöhung des Getränkeriesen führte zum Bestellstopp bei vielen Supermärkten. Nun gibt es eine Lösung.
Coca-Cola hat den Preisstreit mit dem deutschen Einzelhandel beigelegt. Wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet, gelang dem Getränkeriesen eine Einigung mit Edeka. Bereits zuvor hatte sich Coca-Cola mit Rewe, Aldi und Kaufland verständigt. Alle Gespräche seien abgeschlossen, man beliefere alle Händler, teilte eine Sprecherin des Softdrink-Herstellers dem Portal „Lebensmittelpraxis“ mit.
Anlass des Streits war die Entscheidung der Coca-Cola Europacific Partners Deutschland, dem hierzulande zuständigen Abfüller des Getränkekonzerns, die Preise für weite Teile seines Sortiments zum 1. September um rund drei Prozent zu erhöhen. Begründet wurde die Preiserhöhungen mit Investitionen in Produktion, Logistik, Marktentwicklung sowie in Tariflöhne und Arbeitsbedingungen am deutschen Standort.
Handel reagierte mit Bestellstopps
Handelsketten wie Aldi und Edeka akzeptierten die Preiserhöhung, die für den Einzelhandel und die Gastronomie gilt, zunächst nicht und reagierten mit Bestellstopps. Als Konsequenz wurden weite Teile des Sortiments nicht mehr bestellt, wodurch in einigen Filialen Teile des Coke-Sortiments knapp wurden. Zum Angebot von Coca-Cola gehört nicht nur das gleichnamige weltbekannte Erfrischungsgetränk, sondern es umfasst auch Marken wie Fanta, Sprite, Mezzo Mix, Powerade und Fuze Tea.
Besonders mit der Edeka-Gruppe sowie deren Getränkeabholmarkt-Kette Trinkgut gestalteten sich die Verhandlungen laut „Lebensmittel Zeitung“ schwierig. Besonders die Preiserhöhung für die 12er-Kiste führte zu Streit, weswegen sich in zahlreichen Märkten hier deutliche Lücken in den Getränkeabteilungen auftaten. Diese dürften sich nun wieder schließen. Wie teuer die Produkte im Supermarkt tatsächlich sind, entscheiden letztlich die Händler.
Wie sich der zeitweise Lieferstopp auf den Umsatz ausgewirkt hat, wollte Coca-Cola auf Anfrage der „Lebensmittel Zeitung“ nicht kommentieren. Bis zum September, dem Zeitpunkt der Preiserhöhung, konnte Coca-Cola hierzulande 3,4 Milliarden Euro umsetzen. Vor allem bei zuckerfreien Getränken, Sportgetränken wie Powerade sowie Energydrinks konnte das Unternehmen bis dahin stark zulegen.














