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Investieren leicht gemacht

Was sollte ich beim Anlegen beachten?


Aktualisiert am 19.09.2025 – 06:28 UhrLesedauer: 4 Min.

Statistiken auf einem Bildschirm (Symbolbild): Geldanlage kann vor allem am Anfang ziemlich verwirren – aber es gibt Grundregeln, an denen Sie sich entlang hangeln können.

Statistiken auf einem Bildschirm (Symbolbild): Geldanlage kann vor allem am Anfang ziemlich verwirren – aber es gibt Grundregeln, an denen Sie sich entlang hangeln können. (Quelle: metamorworks/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

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Viele wollen Geld anlegen, wissen aber nicht, wo sie überhaupt starten sollen. Dabei ist der Weg zum Investieren eigentlich ganz einfach. Mit diesen sieben Schritten schaffen Sie es auch.

Sich mit den eigenen Finanzen zu beschäftigen, kann schnell überfordern. Vor allem Einsteiger fragen sich, wo sie überhaupt anfangen sollen. Viele haben dabei Angst, etwas falsch zu machen.

Doch keine Sorge: Auch wenn Geldanlage auf den ersten Blick nach Zauberei klingen mag – in Wahrheit ist es gar nicht so schwierig. Wir haben die wichtigsten Tipps für Anleger zusammengefasst.

Bevor Sie über eine Geldanlage nachdenken, sollten Sie zunächst wissen, wo Sie überhaupt finanziell stehen. Wie hoch ist Ihr Vermögen? Welche wiederkehrenden Einnahmen haben Sie? Aber auch: Wie viel Geld geben Sie regelmäßig aus? Auf diese Weise finden Sie heraus, wie viel Geld übrig bleibt, das Sie anlegen können.

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Eine gute Methode, um Ihren Status quo zu ermitteln, ist ein Haushaltsbuch. Klingt piefig, zeigt Ihnen aber schonungslos, wofür Ihr Geld jeden Monat draufgeht. Womöglich haben Sie dabei schon das ein oder andere Aha-Erlebnis – und sparen sich künftig Ausgaben, die Ihnen weniger wichtig sind. So bleibt mehr Geld für die Anlage.

Endkapital11.487 €

Zinsen1.487 €

Sollten Sie noch Kredite abzahlen müssen, geht das zunächst vor. Denn oft sind die Zinsen, die Sie dafür zahlen, höher als die Erträge, die Sie mit Geldanlagen einfahren können. Vor allem Dispozinsen auf dem Girokonto fallen stark ins Gewicht. Diese sollten Sie zuerst ausgleichen.

Sind alle Schulden getilgt oder ist die Tilgung zumindest absehbar, weil Sie Ihre Kredite bereits mit monatlichen Beträgen bedienen, sollten Sie sich einen Puffer für Unvorhergesehenes zulegen. Das heißt: Bauen Sie einen Notgroschen auf!

Als Faustregel gilt: Ihre Reserve sollte ungefähr drei Netto-Monatsgehälter betragen. So haben Sie für Notfälle oder plötzlich anstehende größere Reparaturen etwas auf der hohen Kante. Das Geld dafür sollten Sie so anlegen, dass es jederzeit verfügbar und sicher ist. Eine gute Variante ist, es auf einem Tagesgeldkonto zu parken.

Die Grundlagen stehen fest, nun geht es ans Eingemachte. Damit Sie wissen, welche Anlageform zu Ihnen passt, sollten Sie für sich klären, wofür Sie Ihr Geld überhaupt anlegen wollen. Die wichtigsten Fragen, die Sie sich dabei stellen: Was ist Ihr Ziel? Zu welchem Zweck wollen Sie Ihr Geld vermehren?

Denn jedes Anlageprodukt bietet eine unterschiedliche Kombination aus Sicherheit, Rendite und Verfügbarkeit – auch als das magische Dreieck der Geldanlage bekannt.

Wollen Sie große Erträge erzielen, geht das nur auf Kosten der Sicherheit. Und höhere Renditen erzielen Sie in der Regel vor allem mit langfristigen Anlageformen – bei denen das Geld dann meist nicht sofort griffbereit ist. Preist Ihnen eine Beraterin oder ein Berater also ein Produkt an, bei dem Ihr Geld sicher und hochrentabel angelegt ist und gleichzeitig stets verfügbar sein soll, lassen Sie bloß die Finger davon! So etwas gibt es nicht.

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