Alarm in der Lübecker Bucht
Segelyacht brennt auf der Ostsee
02.10.2025 – 09:01 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Mayday-Ruf erreichte die Retter gegen 14 Uhr: unmittelbare Lebensgefahr. Ein Segelboot war vor Travemünde in Brand geraten.
Mehrere Rettungseinheiten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sowie die Crew eines Motorbootes, das zufällig in der Nähe war, haben in der Lübecker Bucht einen Segler gerettet. Wie die DGzRS mitteilte, war der Mann am frühen Mittwochnachmittag in Seenot geraten.
Seine Segelyacht, auf der er alleine unterwegs war, hatte in Sichtweite der Travemünder Hafeneinfahrt Feuer gefangen. Um kurz nach 14 Uhr erreichte die von der DGzRS betriebene deutsche Rettungsleitstelle See der Mayday-Ruf. Das bedeutet: unmittelbare Lebensgefahr.
Mehrere Einheiten machten sich sofort auf den Weg, wie die DGzRS mitteilte. Doch zuerst traf die Crew eines Motorbootes an der Unglücksstelle ein. Sie nahm den Schiffbrüchigen auf, der gerade sein brennendes Boot verlassen hatte, um auf einer Rettungsinsel auf Hilfe zu warten.
Kurz darauf kamen die Seenotretter an. Das rund 70 km/h schnelle DGzRS-Trainingsboot „Christoph Langner“ übernahm den Schiffbrüchigen. Die Crew begann mit der medizinischen Erstversorgung und übergab den Geretteten in Travemünde an den Rettungsdienst an Land. Bei dem Einhandsegler bestand Verdacht auf Rauchgasvergiftung.
Unterdessen löschte der Seenotrettungskreuzer „Felix Sand“ die in voller Ausdehnung brennende Segelyacht. Das Seenotrettungsboot „Erich Koschubs“ barg Trümmer aus dem Wasser und schleppte schließlich das Wrack nach Travemünde.
Wieso die Segelyacht rund drei Kilometer vor dem Travemünder Molenkopf in Brand geriet, ist noch unklar.














