Angriffe auf Gestüt
Nach Tod dreier Stuten: Reitsport-Legende setzt Belohnung aus
Aktualisiert am 22.10.2026 – 16:10 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Kripo ermittelt nach der Tötung dreier Pferde im Umfeld von Paul Schockemöhle. Für Hinweise ist eine Belohnung ausgesetzt, eine Stute war trächtig.
Auf dem Gestüt Lewitz von Reitsport-Legende Paul Schockemöhle sind binnen eines Monats drei Stuten getötet worden – eine davon war trächtig. Das berichtete die „Bild“-Zeitung. Drei weitere Pferde wurden verletzt und werden in einer Tierklinik behandelt. Die Kripo ermittelt, Schockemöhle hat 10.000 Euro Belohnung für Hinweise auf den oder die Täter ausgesetzt.
Das erste tote Tier soll am 11. September auf einer Weide des Gestüts bei Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Vorpommern entdeckt worden sein, das bislang letzte am 11. Oktober. Polizeisprecherin Sophie Pawelke erklärte im Gespräch mit „Bild“: „Medizinische Untersuchungen ergaben innere Verletzungen im Bauchraum, an denen die Tiere verstarben.“ Wie genau die Pferde verletzt wurden, teilt die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mit.
Die drei getöteten Zuchtstuten sollen zusammen einen Wert von mehreren Zehntausend Euro gehabt haben. Die drei verletzten Pferde sollen nach Angaben von Pawelke nicht mehr in Lebensgefahr sein.
Schockemöhle äußerte sich im Gespräch mit „Bild“ zu den Vorfällen: „Für mich ist das ein Kranker, der wehrlosen Tieren Qualen zufügt, die zum Tode führen, nur weil er mir Schaden zufügen will.“ Die Kripo soll bereits zahlreiche Mitarbeiter des Gestüts vernommen haben.













