September 8, 2026 4:46 p.m. CEST

In einem Skigebiet in Italien wurde jüngst wegen hoher Temperaturen und starker Winde sogar Schnee per Helikopter eingeflogen, da eine Beschneiung mit Schneekanonen aufgrund der Wetterverhältnisse schlicht nicht möglich war. Umweltschützer zeigten sich empört über die Aktion, die mehrere Tausend Euro gekostet haben soll. Die Betreiber argumentierten, dass es sich nur um eine „vorübergehende Lösung“ gehandelt habe. Hätte das Skigebiet wegen Schneemangels nicht öffnen können, wären den Betreibern laut eigenen Angaben 500.000 Euro Einnahmen entgangen.

Der Frust ist auf allen Seiten groß. Für die Tourismusbranche in den Skigebieten steht die wichtigste Zeit des Jahres bevor: Über die Weihnachtsfeiertage, Silvester sowie im Januar und Februar ist der Andrang auf den Pisten traditionsgemäß am größten. Die Wettervorhersagen für viele Regionen sehen derzeit allerdings eher mau aus, zumindest für die Feiertage. Das bedeutet für Wintersportler, dass ihr langersehnter und inzwischen auch recht teurer Winterurlaub womöglich ins Wasser fällt.

Das Skigebiet „KitzSki“ bei Kitzbühel geht deswegen einen ungewöhnlichen Weg und verspricht für die aktuelle Saison „bestmögliche Schneebedingungen“. Als erstes Skigebiet in den Alpen ohne Gletscher wirbt „KitzSki“ mit einer offiziellen Schneegarantie. Sollte das Wetter nicht mitspielen und Skifahren nicht möglich sein, sollen Wintersportler die Kosten für den Skipass anteilig erstattet bekommen.

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