Seine Freundin schaute von der Küste aus zu
Schiffsschraube tötet Taucher – Senior angeklagt
Aktualisiert am 10.08.2026 – 16:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein junger Mann geht im Urlaub im Mittelmeer tauchen. Er kommt nicht mehr lebend an die Oberfläche zurück.
In Lampedusa ist am Samstag ein 29-jähriger Taucher bei einem Unfall mit einem Motorboot gestorben. Wie mehrere italienische Medien berichten, wurde der junge Mann von der Schiffsschraube des Boots getroffen. Gegen den 70-jährigen Fahrer des Boots werde nun wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.
Der Unfall ereignete sich demnach vor Punta Sottile. Wie das italienische Sky berichtet, war der junge Mann mit seiner Freundin am Meer – sie war aber bereits zuvor ans Ufer zurückgekehrt. Wie eine Augenzeugin der italienischen Nachrichtenagentur Ansa erzählte, versuchte die Frau nach dem Unfall noch zu ihrem Freund zu schwimmen, um zu helfen.
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Der 29-Jährige soll mit einer Boje gekennzeichnet haben, wo er tauchte. Der Fahrer des Motorboots übersah diese offenbar.
Badeunfall in Italien: Obduktion angeordnet
Die Staatsanwaltschaft hat eine Autopsie der Leiche angeordnet. Nach jetzigem Stand sei der Mann vermutlich verblutet. Wie Sky berichtet, trennte ihm die Schiffschraube beinahe seine Arme ab.
Wie der italienische Rundfunk Rai berichtet, wurden der 70-Jährige und seine Frau über Stunden durch die Staatsanwaltschaft befragt. Die beiden sollen aus Mailand stammen und ebenfalls auf Lampedusa Urlaub gemacht haben.
Bei dem Toten handelt es sich um Cristiano Daniele Giamporcaro, einen jungen Dokumentarfilm-Regisseur. Er war mit seinem Film „La ricomparsa delle lucciole“ (Das Wiederauftauchen der Glühwürmchen) unter anderem beim Festival dei Popoli in Florenz vertreten.














