„Donna Leon“-Star
Schauspieler Uwe Kockisch ist tot
Aktualisiert am 24.12.2025 – 12:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Trauer um Uwe Kockisch: Der als Commissario Brunetti aus der ARD-Krimiserie „Donna Leon“ bekannt gewordene Schauspieler ist gestorben.
Uwe Kockisch ist am Montag im Alter von 81 Jahren in Madrid gestorben. Das bestätigte seine Agentur unter Berufung auf seine Frau der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die „Junge Welt“ berichtet. Er sei am Montagabend an einer Lungenkrebs-Erkrankung gestorben.
Uwe Kockisch begann seine Karriere in der DDR, wo er nach einer Schauspielausbildung zunächst an Theatern in Cottbus und Chemnitz auf der Bühne stand und ab den frühen Siebzigern auch vor der Kamera arbeitete. Er machte sich dort mit Filmen wie „Dein unbekannter Bruder“, „Sabine Kleist, 7 Jahre“ und „Bürgschaft für ein Jahr“ einen Namen und prägte als Charakterdarsteller den ostdeutschen Film.
Nach der Wiedervereinigung setzte er seine Laufbahn im gesamtdeutschen Fernsehen erfolgreich fort und wurde Mitte der Neunziger mit der ARD‑Krimiserie „Zappek“ einem großen Publikum bekannt.
Internationale Erfolge feierte er vor allem als Commissario Guido Brunetti in den „Donna Leon“‑Verfilmungen, in denen er zwischen 2003 und 2019 mitspielte. 22 Mal war er in der Rolle zu sehen, für die ihn die Zuschauer liebten.
Für seine Rolle als Stasi-Offizier Hans Kupfer in der vielfach ausgezeichneten Serie „Weissensee“ erhielt er unter anderem den Deutschen Fernsehpreis.
Uwe Kockisch hinterlässt neben zwei Söhnen auch seine Ehefrau Christine Gautier. Auch sie ist in der Filmbranche tätig. Mit ihr war der Schauspieler seit 2009 liiert und seit 2011 verheiratet. Im März 2024 sagte der „Donna Leon“-Star in einem Interview mit „Bunte“ über seine Frau: „Ohne meine Christine wäre ich gar nicht mehr hier. Unsere große Liebe und glückliche Ehe halten mich am Leben.“
Uwe Kockisch war schon einmal mit einer Schauspielerin liiert. Zehn Jahre war der TV-Star mit der 29 Jahre jüngeren Franziska in einer Beziehung. „Wir beide haben gemeinsam beschlossen, uns zu trennen“, sagte er 2005 dem „Berliner Kurier“. „Aber wir bleiben gute Freunde“, hieß es damals.














