Nach Champions-League-Spiel
Scharfe Kritik an Vizeweltmeister: „Das macht er absichtlich“
10.09.2026 – 11:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Cristian Romero gibt auf dem Platz alles und weicht keinem Zweikampf aus. Das Problem: Bei der Intensität schießt er gerne mal über das Ziel hinaus.
Der ehemalige Fußball-Profi Fredrik Ljungberg hat Verteidiger Cristian Romero wegen seiner überharten Spielweise kritisiert. Der TV-Experte Ljungberg war für den Sender Viaplay während der Champions League im Einsatz, schaute bei der Partie von Romeros Atlético Madrid beim FC Liverpool ganz genau hin. Was ihn besonders störte: Romeros Einsatz bei einem Zweikampf mit Alexander Isak. Der schwedische Torjäger vom FC Liverpool krümmte sich vor Schmerzen auf dem Boden.
Ljungberg: „Es wäre schön gewesen, wenn Liverpool einen Vieira oder jemanden gehabt hätte, der Romero hätte zermalmen können.“ Patrick Vieira war ein Teamkollege Ljungbergs beim FC Arsenal, war für sein beinhartes Verteidigen bekannt. „Ich lebe in England“, führte der schwedische Ex-Profi aus. „Ich sehe viel englischen Fußball und habe Romero bei den Spurs gesehen. Dieser Zweikampf heute ist kein Zufall. Das macht er absichtlich, aber die Schiedsrichter verstehen es nicht.“ Der Übeltäter sah nicht einmal eine Gelbe Karte für sein Einsteigen gegen Isak.
Romero war erst im Sommer von Tottenham Hotspur zu Atlético Madrid gewechselt. „Ich finde dieses Verhalten echt schade. In den guten alten Zeiten hätte er so nicht spielen können. Damals hätte er von Gegenspielern Prügel kassiert“, war sich Ljungberg sicher. Zumindest vom Ergebnis her war das auch am Mittwoch der Fall.
Romero und Atlético verloren mit 1:2 beim FC Liverpool. Dabei führten die Spanier ab der 17. Minute mit 1:0 durch ein Tor von Marcos Llorente. Doch die „Reds“ aus England drehten die Partie. Erst glich Dominik Szoboszlai aus, dann traf Alexis Mac Allister kurz nach der Pause zum Sieg (50. Minute).















