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1. FC Köln

Poker um Said El Mala: Das sind die Szenarien für den Transfer-Sommer


17.07.2026 – 00:51 UhrLesedauer: 3 Min.

Said El Mala beim Trainingsauftakt des 1. FC Köln: Der Offensivspieler könnte eine weitere Saison am Geißbockheim bleiben. (Quelle: IMAGO/Steffie Wunderl)

Der 1. FC Köln plant mit Said El Mala. Dennoch gehen die FC-Bosse nicht blind in den Transfersommer. Sie wissen: Ein Verkauf ist weiter wahrscheinlich.

Said El Mala trainiert bislang gut gelaunt und ehrgeizig beim 1. FC Köln. Der Stürmer der Geißböcke steht im Fokus des Kölner Transfersommers, doch bislang merkt man dem 19-Jährigen den Trubel um seine Person nicht an. Einzig wer auf Social Media verfolgt, was der Youngster so postet, bekommt einen Eindruck davon, dass sich El Malas Welt schnell dreht.

Das kann man dagegen vom internationalen Transfermarkt-Karussell noch nicht sagen. Die WM 2026 hat vieles verlangsamt. Das gilt auch für El Mala. Brentford FC hätte ihn zwar gerne schon im Mai sofort verpflichtet. Doch diese Verhandlungen waren die einzigen, die schnell zu einem Abschluss hätten führen können. Seitdem heißt es abwarten. Und für den FC heißt es, sich auf mehrere Szenarien vorzubereiten.

1. Szenario: Der Verbleib in Köln

Thomas Kessler sagt dieser Tage: „Said hat einen langfristigen Vertrag und wir sind super happy, dass er da ist. Er wirkt voller Tatendrang. Deswegen bin ich davon überzeugt, dass er in der nächsten Saison für den FC spielen wird.“ Das ist fraglos nur ein Teil des Pokerspiels. So viel weiß der Sportchef selbst. Am Ende ist es eine Frage des Geldes.

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Doch der FC steht fest zu seiner Schmerzgrenze von 50 Millionen Euro. Es gibt auch keinen Grund, weniger zu verlangen. El Mala wird, das gilt als sicher, Ende September sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft feiern – und damit seinen Marktwert weiter steigern. Die Geißböcke haben also keinen Preisdruck. Im Gegenteil.

Durch den Verkauf von Jakub Kaminski – der Pole ging für 17 Mio. Euro nach Lissabon – hat man sich angemessenen Spielraum verschafft, um auf dem Transfermarkt handlungsfähig zu sein. Auch ohne einen El-Mala-Verkauf. Die FC-Bosse wissen: Es wird ohnehin schwer genug, Kaminskis Tore und Vorlagen zu ersetzen. Dazu auch noch El Mala abzugeben, egal für welches Geld, wäre ein sportliches Risiko.

2. Szenario: Die England-Millionen

Es wäre aber auch eine riesige Chance. Zumindest dann, wenn der FC es schaffen würde, El Mala nach England in die Premier League zu verkaufen. Denn dort sitzt das große Geld. Und je länger der Transfermarkt offen ist, desto eher werden die Engländer bereit sein, ihre Schatullen zu öffnen. Auch für den FC? Es ist weiterhin sehr gut möglich.

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