„Aktenzeichen XY“
Rudi Cerne: Will erst aufhören, wenn Berliner Fall gelöst ist
07.10.2026 – 11:19 UhrLesedauer: 1 Min.
Beim Angebot des ZDF hatte Rudi Cerne zunächst Zweifel. Ein bestimmter Fall gab schließlich den Ausschlag.
Rudi Cerne hat im Interview mit der „Bunte“ offengelegt, wie lange er „Aktenzeichen XY … ungelöst“ noch moderieren möchte. „Am liebsten so lange, bis der Mörder von Kirsten Sahling endlich gefasst ist„, sagte er. Dieser Fall beschäftige ihn seit 16 Jahren, seit er erstmals öffentlich um Hinweise zu dem Täter bat. Ein Radfahrer habe sie im Spandauer Forst in Berlin niedergestochen, während sie sich zum Joggen aufwärmte. „Bisher sind wir nicht weitergekommen, aber wir werden niemals aufgeben“, sagte Cerne.
Was ihn letztlich zur Zusage für bewegte, ist im Interview auch zur Sprache gekommen. Dem habe Cerne der Fall der achtjährigen Julia Hose aus Hessen, die spurlos verschwand und tot in einem brennenden Holzstapel gefunden wurde, tief bewegt. Entscheidend sei für ihn gewesen, dass die Sendung zur Ermittlung des Täters beitrug.
Cerne trat in große Fußstapfen
„Der Fall hat mich erschüttert, meine Tochter war damals im gleichen Alter.“ Als er erfuhr, dass die Sendung zur Aufklärung des Mordes beigetragen hatte, sei seine Entscheidung gefallen: „Da war mir klar: Diese Aufgabe macht Sinn – und ich sagte zu.“
Vor seiner Entscheidung sei der Moderator zunächst unsicher gewesen, berichtete Cerne der „Bunte“. „Als ich das Angebot vom ZDF bekam, war ich eher skeptisch. Würden mir die großen Schuhe des legendären Ede Zimmermann passen? Geht der Sendung nach so vielen Jahren vielleicht die Luft aus?“, sagte der 68-Jährige. Mittlerweile moderiert Cerne das Krimimagazin im 25. Jahr.














