Oktober 5, 2026 1:15 p.m. CEST

Nach kurzem Anstieg

Rheinpegel in Köln fällt wieder – Tiefpunkt am Donnerstag erwartet


05.10.2026 – 11:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Spaziergänger am Rheinufer in Köln: Der Rhein führt seit Monaten Niedrigwasser. (Quelle: Oliver Berg/dpa/dpa-bilder)

Der Rheinpegel in Köln ist zuletzt leicht gestiegen. Doch die Erholung hält nicht an: Bis Donnerstagvormittag soll der Wasserstand wieder deutlich fallen.

Nach einem kurzen Anstieg geht der Rheinpegel in Köln wieder zurück. Am Sonntag wurden zeitweise 51 Zentimeter erreicht, am Montagmorgen (5. Oktober) lag der Pegel bei 50 Zentimetern. In den kommenden Tagen zeigt die Vorhersage jedoch erneut nach unten.

Am Montag soll sich der Wasserstand zunächst kaum verändern und im Tagesverlauf bei rund 50 Zentimetern liegen. Für Dienstag (6. Oktober) wird anschließend ein langsamer Rückgang erwartet: Während am Morgen noch 50 Zentimeter prognostiziert werden, könnte der Pegel am späten Abend bereits auf 48 Zentimeter fallen.

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Auch danach setzt sich die Entwicklung voraussichtlich fort. Für Mittwoch (7. Oktober) werden zunächst Werte von 47 beziehungsweise 46 Zentimetern vorhergesagt. In der anschließenden Abschätzung liegt der Wasserstand bei rund 45 Zentimetern.

Rheinpegel könnte Donnerstag auf 44 Zentimeter fallen

Seinen vorläufigen Tiefpunkt könnte der Rhein am Donnerstagvormittag (8. Oktober) erreichen. Die aktuelle Abschätzung weist in den Morgenstunden Werte von nur noch 44 Zentimetern aus. Danach deutet sich allerdings wieder eine Trendwende an: Bis zum Donnerstagabend könnte der Pegel auf rund 50 Zentimeter steigen und Abschätzungen zufolge am Freitag 56 Zentimeter erreichen.

Damit würde sich der Wasserstand erneut einem außergewöhnlich niedrigen Niveau nähern. Ende September hatte der Kölner Rheinpegel mit 43 Zentimetern einen historischen Tiefstand erreicht. Der bisherige Negativrekord aus dem August lag bei 45 Zentimetern.

Niedrigwasser in Köln: Folgen für die Schifffahrt

Die niedrigen Wasserstände hatten in den vergangenen Monaten bereits Folgen für die Schifffahrt. Frachtschiffe konnten weniger Ladung transportieren, zeitweise waren auch touristische Fahrten und Fährverbindungen betroffen.

Wie frühere Prognosen zum Rheinpegel zeigen, können sich die vorhergesagten und abgeschätzten Werte mit neuen Berechnungen noch verändern.

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